Aufsatz 
Festschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens der Großherzoglichen Realschule zu Wimpfen a. Neckar am 2. und 3. April 1897
Entstehung
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für uns leider nicht so einfach, da wir bis jetzt einen hinreichend grossen Festsaal nicht besitzen. 452

Das Jahr 1888 gab durch den Tod zweier Kaiser und das Jahr 1892 durch den Tod des allseitig verehrten Landesfürsten, des Grossherzogs Ludwig IV., des erhabenen Begründers unserer Schule, Veranlassung, auch den Gefühlen des Schmerzes und der Trauer, des stillen Ernstes und der weihevollen Stimmung Ausdruck zu verleihen.

Die alljährlich abgehaltene öffentliche Schlussfeier ertreute sich von jeher einer grossen Beliebtheit, sodass die vorhandenen Säle stets zu klein waren. Nachdem die öffentlichen Prüfungen mehr und mehr in Wegfall gekommen sind, stellt die Schlussfeier so ziemlich die einzige, regelmässig wiederkehrende Verbindung der Schule mit der ffentlichkeit dar. Sie bietet zugleich eine passende Gelegenheit für den Direktor, seinen Meinungen und Wünschen bezüglich der Erziehung und Heranbildung der Jugend öffent- lich Ausdruck zu geben und so auf die wünschenswerte und notwendige Übereinstimmung zwischen Schule und Elternhaus hinzuwirken

C. Die Lehrer.

1. Ubersicht über die Zahl der Lehrer einschliesslich des Direktors. Ordentl. Lehrer Hilfslehrer Zusammen

Ostern 1871 bis Ostern 1873 3 2 5 9 1373 1875 3 3 6 1875 1878 4 4 8 1878 1885 6 3 9 1885 1886 8 3 11 1886 1888 8 6 14 1888 1889 9 6 15 1899 1895 9 5 14 1892 1897 9 4 13

Z. Verzeichnis der Lehrer in den verflossenen 25 Jahren, geordnet nach der Zeit ihres Eintritts. Die mit* bozeichneten sind noch jetzt un der Anstalt thätig. a. Direktoren

1. Ferdinand Wiedow, geboren den 31. Dezember 1840 zu Döbbersen in Mecklenburg, vorher Lehrer am englischen Institut Klose zu Heidelberg, Leiter der Anstalt vom Tage der Eröffnung bis zum 30. Juni 1873, dann Oberlehrer am Realgymnasium zu Chemnitz in Sachsen, wo er gegenwärtig noch wirkt. 1

2. Dr. Adolf Birnbaum aus Giessen, vorher Lehrer am Gymnasium zu Büdingen, vom 15. Juli 1873 bis 31. Mai 1875, dann wegen Nervenleidens in der Anstalt zu Heppen- heim, daselbst gestorben.

3. Karl Landgraf, geboren den 25. August 1843 zu Sömmerda in der Provinz Sachsen, vorher Lehrer an der damals städtischen Realschule zu Gross-Umstadt, vom