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4. Französisch: Plötz' Elementarbuch Lection 1 bis 58. Uebersetzung, Erlernung der Vokabeln; wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 3 St.
Zülch.
5. Geographie: Wiederholung. Die Seen, Flüsse, Gebirge, Hoch- und Tiefebenen der einzelnen Erd- theile. Erweiterte Beschreibung der europäischen Länder excl. Deutschland: Grenze, Grösse, Einwohner- zahl, Flussgebiete, Gebirgssysteme. Eintheilung, Re- gierungsform und die grössten Städte derselben theils nach Bellinger’s Leitfaden, theils nach Daniel’s Lehr-
buch. 2 St. Decku. 6. Rechnen: Wiederholung der Bruchlehre mit Practischen Anwendungen; der Zweisatz. 3 St. Decku.
7. Naturgeschichte: Die Säugethiere und Vögel, mit besonderer Berücksichtigung der ausländischen Thiere. Benennung und Besbreibungen der bekann- testen Pflanzen, nach natürlichen Gruppen geordnet. 2 St. Leyendecker.
8. Zeichnen: Leichte Ornamente, Landschaften, Thierformen, menschliche Köpfe etc. nach Vorlagen. 2 St. Hormel.
9. Gesang: Elementar-Gesangübungen nachAnthe's Gesangschule; ausserdem vaterländische Lieder. 2 St.
Decku.
10. Schreiben: Fortgesetzte Uebungen im Schön- schreiben in deutscher und lateinischer Schrift, das griechische Alphabet 3 St. Decku.
Sexta.
Ordinarius: Hilfslehrer Zülch.
1. Religionslehre: a. katholische: combinirt mit V. Westenberger.
b. evangelische: combinirt mit V. UIlrich.
2. Deutsch: Lesen und Erklären der kleineren und leichteren poetischen und prosaischen Musterstücke aus Bone's Lesebuch I; Laut-, Silben- und Wort-
lehre; die Bestandtheile des einfachen Satzes; Decli- nation und Conjugation nach Lattmann's deutscher Grammatik; Memoriren kleiner Gedichte; wöchent- lich eine schriftliche Arbeit. 2 St. Decka.
3. Lateinisch: a. Grammatik: Die regelmässige Formenlehre.
b. Uebersetzungen aus Ostermanns' Uebungsbuch für VI. Erlernung der Vokabeln; wöchentlich eine häusliche und eine Klassenarbeit. 2 St.(Im S. bis August 2 St. Westenberger.) Zülch.
4. Geographie: Vorkenntnisse aus der Welt- und Erdbeschreſbung; allgemeine Vorkenntnisse zur phy- sikalischen Geographie; die einzelnen Erdtheile und Meere mit ihren Theilen, nach Bellinger’s Leitfaden. 2 St. Decku.
5. Rechnen: Das Zahlensystem, das Schreiben und Lesen der Zahlen; die 4 Species in reinen und an- gewandten Zahlen; die Rechnung mit Brüchen, münd- lich und schriftlich. 4 St. Decku.
6 Naturgeschichte: Beschreibung einer Anzahl Arten aus den 5 ersten Klassen des Thierreichs. 2 St.
Hormel.
7. Schönschreiben: Einübung der deutschen und
lateinischen Alphabete mit Anwendung. 3 St. Decku.
8. Zeichnen: Zeichnen gerader und gebogener Linien; Theilung und Verbindung derselben zu sym- metrischen Figuren. Nach Vorzeichnung an der Wand- tafel. 2 St. Hormel.
9. Gesang: Combinirt mit V. 2 St. Decku.
Zeichnen-Selecta: Ausgeführte Landschaften, Or- namente, Thierformen, menschliche Köpfe und Figu- ren; Zeichnen nach der Natur, Fortsetzung des per- spectivischen Zeichnens. 2 St. Hormel.
Die gymnastischen Uebungen bestanden in Frei-, Ordnungs-, Geräth- und Gerüstübungen. Jede Klasse wöchentlich 2 St. V und VI combinirt.
Hormel.
Die Schwimmübungen leitete der Pedell Kessler.


