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Johannes Nygebauer, auch Neubauer und sogar Neybrun von 1383— 2— nach einer Privaturkunde von
Fichard. 1380 ebenso nach einer Privaturkunde. Er war aus einer hiesigen Geschlechterfamilie und kommt auch unter dem Namen: Joannes Bernardi filius vor.
. Johannes von Heiligenstein, 1304, It. Staatsarchiv 1396. Nicolaus Kirsenecke lt. einer Urkunde des hiesigen Predigerklosters siegelte er in dem Jahre 1390 als
Scholaster zu St. B.
. Arnoldus....? kommt zu Ende des 14. Jahrhunderts als Scholaster vor.(Wetteravia pag. 102).
. Johannes Reck v. Friedberg, von 1405— 1414, lt. Stiftsrechnung † 1414.
. Johannes Frank von Ingelheim, von 1415— 1442 nach Stiftsrechnung+† 1442.
. Ulrich Kreyschener, Kracchen oder Kreiker von 1442— 1452. Er kommt indessen 1453 noch vor. Nikolaus Weissbecker oder Weissbeck lt. Stiftsrechnung. Jubilarius. † 1496.
. Georg Schwarzenberger kommt von 1495 an vor, nach J. B. Müller.
. Johannes Sommer von 1496— 1498. Er war erst Vicarius, lt. Schöffengerichtsprotokoll von 1408; † 1498. . Eberhard Becker von 1498— 1500. Er heißt auch Eberhard von Wallstadt und war in Rom wegen der
Scholasterei mit dem folgenden in Streit, mußte aber nach 1 ½ Jahren weichen. Er starb 1504; er war ein Frankfurter.
. Johannes Brune, 1500— 1512 nach Stiftsrechnungen † 1512. Er war aus der hiesigen Geschlechterfamilie
der Brunen von Brunenfels.
Johannes Fago von Greyffenstein, 1512— 1527. Wird 1527 Dechant. Conrad Sprenger, 1528 lt. Stadtarchiv. 1532— 1530 in Stiftsrechnungen. Johannes Hammann, 1540. Scheint indessen als Provisus des römischen Stuhles nicht in den Besitz
der Scholasterei gekommen zu sein oder doch in demselben Jahre wieder abgedankt zu haben; er wird Dechant 1551.
28. Nicolaus Spitz von 1540— 1548 lt. Stadtarchiv und Stiftsrechnung. † 1549. Nach dessen Tod blieb die
Scholasterei 9 Jahre lang unbesetzt.
29. Valentinus Munk, auch Münch genannt. 1558. Dankt ab 1568, Stirbt 1570. Er war aus Meiningen. Er
bekleidete anfangs die Stelle eines Scholasters und Kustos, behielt letztere bei bis zu seinem Tode.
.. Johannes Deublinger, vulgo Columbinus, 1569. Er war Dr. jur. utr., kommt von 1569— 1571 lt. Stadtarchiv
als Scholaster vor und war aus einer hiesigen Familie. Dankt ab.
. Georg Eyring, 1572. Stirbt im Juni 1572. Von 1572—1587 bleibt die Scholasterei unbesetzt. ¹) . Valentinus Floreneck, auch Frorendeigk genannt. Er war von Herrnsheim bei Worms, kam 1587 in Be-
sitz der Scholasterei; dankt ab 1595, behält seine Präbende als Canonikus und stirbt 1611.
. Andreas Weber, 1595. Wird 1598 zum Dekan gewählt. Georgus Estenberger Dr. jur. utr. 1599— 1612. Er war geboren in Freythurn und früher Propst in
Mockstadt.
.Valentin Leucht, Dr. theol., 1612— 1619; war vorher Cantor und dann Pfarrer.
Johannes Schwichard Kraich, 1619— 1622. † Stammte aus Harth.
. Johannes Hundt, von 1622— 1630, wo er Dekan wird.
Wendelinus Arbogast, auch Argost genannt 1630 bis 1631(†).
. Johannes Bartholomäi von 1631— 1635(†).
. Heinrich Hofschläger von 1636—1639.(†).
. Johannes Ludwig von Hagen von 1639—1648. Sch'olaster und Cantor zugleich. Licent. theol. Kanonikus
zu St. Peter zu Mainz. Kurmainzischer Rath; war vorher Cantor, kommt in Urkunden von 1639— 1648 vor. † 1654.
. Johannes Breving, 1655— 1686. Dr. theol. . Michael Thomas de Ruitz, 1686— 1692, war Kaiserlicher Rath. . Johannes Balthasar Sartorius aus Oberursel, 1692—1718, Dechant zu Mockstadt, früher Cantor. † 15. Juli
1718.
. Albert Prätz, von 1718— 1728, d. G. G. Dr. und Stadtpfarrer. † 3. August 1728.
. Johannes Adolphus(auch Rudolphus) Weitzel, 1728— 1736, auch Kanonikus zu Mockstadt. Bartholomäus Franziskus Despoulles, 1736 bis 1740(†).
. Johannes Jakobus Fink, von 1749—1798.
. 1798— 1803 Stephan Franz Anton Molinari, Kanonikus. ²)
b) Inspektoren:
. 1803— 1808 Stadtpfarrer Adam Kauth, Kanonikus.
. 1808 bis August 1814 Prof. Christian Schenzer, Präfekt, Geistl. Schuldirektor. . Herbst 1814 bis Sommer 1816 Johann Ludwig Orth, Stadtpfarrer.
. Sommer 1816 bis 1820 Dr. phil. Wilhelm Schütz, Hauptlehrer.
¹) Für das Jahr 1572 kommt ein gewisser Valentin Evendech als Scholaster vor. ²) Das Porträt hat der Herausgeber für das Amtszimmer beschaffen konnen.


