Aufsatz 
Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Reichsstadt Frankfurt / von Friedrich Bothe
Entstehung
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Es sind dies die, welche Steuern gezahlt haben.

Die genauen Daten sind: nr. 22a: 1. 986; 2. 435; 3. 179; 4. 337; 5. 154; 6. 261; 7. 157; 8. 64; 9. 35; 10. 35; 11. 15; 12. 8; 13. 54. 26 sind unberechenbar; 3 zahlen mehr als das normale Maximum der Steuer. nr. 22 b: 1. 780; 2. 191; 3. 128; 4. 242; 5. 142; 6. 222; 7. 134; 8. 59; 9. 24; 10. 17; 11. 9; 12. 8; 13. 90. 6 sind unberechenbar. nr. 22: 1. 8; 2. 5; 3. 5; 4. 22; 5. 14; 6. 96; 7. 51; 8. 18; 9. 5 10. 1; 11. 4; 12. 1; 13. 4. 5 sind unberechenbar. Trotz der Bestimmung von 1594, Bgmb. 19. Dec., dafs die Juden künftig auch die Fahrhabe und die Häuser entsprechend dem davon gezahlten Zins verbeden sollten (vgl. Bgmb. 1595, 7. Oct.), ist die Vermögensschichtung nach Bedebuch 1598 folgende: 1. 4; 2. 0; 3. 1; 4. 12; 5. 29; 6. 102; 7. 88; 8. 13; 9. 11; 10. 9; 11. 3; 12. 1; 13. 7. nr. 224: 1. 16; 2. 3; 3. 1; 4. 29; 5. 21; 6. 127; 7. 83; 8. 14; 9. 16; 10. 3; 11. 2; 12. 0; 13. 16.

Nachtrag.

Aus einem alten Zinsbuche der Stadt(Zinse vnd rente in der Stat: Rechnei bis 1816, Bücher, Varia; 1485 1515) sei einiges nach- träglich angeführt.

fol. 1 b. von der gülden silbern perlin aitsten korallen vnd granalien wage Daüon Im Eyde buche Daüon werden dem Rate zwey teyle vnd dem wiger der dritte pfenynge

Zu S. 36. Lange vor dem Fettmilchaufstande klagt der Münz- meister, daſs auf der Silberwage kaum noch Edelmetall gewogen werde, alles vielmehr bei den Juden gekauft werden müsse. 1568. Rechnei- protokoll 3. Aug.

fol. 2 b. Hellerkarren. von den heller karne hebet der kistener Im bruckehofe alle messe, nemlich von zweyen Burgern uszwendig den stangenknechten mit einem karne Inn der messe II s

von zweyen mennern üsz desz Rats dorffern mit eynem karren Inne yeder messe IIII s

von zweyen mennern die dem Rat nit gewant sint mit eynem karren Inne yeder messe VI s.

vnd gibt man dem uffheber Inne dem brucke hofe so er das gelt den Rechenmeistern uber liebert Inn yeder messe fur syn mühe vnd arbeit VIs zu lone So pflegen die stangen knecht Inne der messen nachtis die heller karn allenthalben Inn der Stat so Inen dasz befolen wirdet nachts In den brücke hoffe zufüren Domit man wissens haben moge desz rats gelt dauon zu fordern, vnd geet den stangenknechten fur Ire arbeit an Irem Jare zinsz ½ gulden abe.

Zu S. 62: 1615 gab es 53 Hellerleute zum weiſsen Adler. Ugb. C 58 Bb: 1613 erklären gie Hellerleute, sie seien 150 Bürger. Ein Beweis für die Entwickelung der Messen im 16. Jahrhundert.

fol. 124. Der Apt Erbach XL gulden widderkauffs gülte von frauwen Elisabethen von heringen Doctor ludwisz seligen wittwe Die mit dusent gulden abetzukauffen steen Jerlichs dauon zwo arme fromme burgers dochter alle Jare zu der Ee zubestaden vnd iglicher XX gulden zu Eestüer zu geben lude derselben wittwe seligen Testament.(Ist abgelost vnd die hauptsuma abgangen als man den Zehenden zu Esch- bach kaufft hat.)

Zu S. 106: Zur Veränderung zweier Bürgerstöchter.

Auſserdem ist zu Schaolsetzer S. 165 Anm. 7 zu bemerken: Abrahams Jewish life in the middle age. 1896. The Jewish Library S. 72/3. bakehouse... for cooking the shalent or schalet(once a week, on Fridays.)

Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel& Co. in Altenburg.