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3 Mathematikc. Die Lehre von der Vergleichung der Flächen chener geradliniger Figuren und vom Kreise, nach Ohm. Ubungen im Auflösen geometrischer Aufgaben. Potenzen und Wurzeln, Gleichun- gen vom ersten Grade mit einer und mehreren Unbekannten und vom zweiten Grade mit einer Unbe- kannten, Kettenbrüche, nach Ohm. Ubungen aus Heis§ 16— 46, 60— 65, 69, 85. 4 St. Dr. Gies.
9. MNaturkunde. Die Anfangsgründe der Chemie, Krystallographie und Mineralogie(Oryktognosie). 2 St. Dr. Gies.
Obertertia.
Ordinarius: Gymnasialhülfslehrer Dr. Gross, später: Gymnasialhülfslehrer Dr. Ostermann.
1. Griechisehe Sprache. Lucian's Cataplus und Somnium. Hom. Odyss. XI. und XII. Gramm. nach Buttmann§. 81— 114. Exercitien nach Dictaten. 6 St. Dr. Gross, später: Dr. Ostermann.
2. Lateinische Sprache. Cæœsar de bello Gall. IV, V, VI, 1— 28. Gramm. nach siberti Cap. 82 bis 105. Exercitien nach Dronke 1. Cursus und nach Dictaten, daneben mündliche Uebungen nach Dronke. 6 St. Dr. Gross, später: Dr. Ostermann. Ovid. Metam. VI, VII, XII, XIII, nach Nadermann's Auswahl. 2 St. Donner.
5. Deutsche Sprache. Lectüre und Erklärung von Gedichten aus Bach's Lesebuche. Declamations- übungen. Uebungen im Unterscheiden von Synonymen. Aufsälze. 3 St. Dr. Gross, später: Dr. Oster-—
mann.
4. Französisehe Sprache. Florian Numa Pompil. VII— XI. mit Auswahl. Formenlehre des Ver- bums und der Partikeln, nach Müller's Gramm. 1. Abth, mit mündlichen und schriftlichen Uebersetzungen in's Französische. 2 St. Bormann und Kellner.
5. Religionslehre. a) kathol. Das Kirchenjahr sammt den Heiligenfesten. 2 St. Donner. b) evangel Die fünf Hauptstücke des hessischen Landeskatechismus Memoriren von Kernliedern der evan- gelischen Kirche. 2 St. Wendel.
6. Geschiehte. Geschichte des Mittelalters, mit besonderer Berücksichligung des deutschen Volkes,
nach Pütz. Wiederholt wurden ausgewählte Abschnitte aus der Geschichte der Griechen. 2 St. Bor-
mann und Kellner.
7. Geographie. Allgemeine physicalische Geographie und specielle der ausscreuropäischen Erdtheile, nach Roon’'s 2. Lehrstufe. 2 St. Bormann.
8. Mathematil. Die Lehre von der Aehnlichkeit und der Vergleichung der Flächen ebener gerad- liniger Figuren und vom Kreise, nach Ohm. Geometrische Uebungsaufgaben. Fortseizung der Buchstaben- rechnung. Potenzen und WVurzeln. Gleichungen, nebst Uebungen aus Heis§ 13— 46, 60— 65, 69(die
leichteren Beispiele). 4 St. Dr. Gies. 9. Naturkunde Im Sommer: Botanik, insbesondere Uebungen im Bestimmen der Pflanzen. Im
Winter: die Wirbelthiere. 2 St. Dr. Gies.


