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Im Winter 2 ·St. w. Zoologie. Beschreibung der wichtigeren einheimischen Rückgrat- thiere: Pract. Berkenbusch.
9. Muthemati k. Im Sommer 3 St. w. Rechnungen mit ganzen benannten und unbe- nannten Zahlen, nach Hering, Hft. I: B. L. Krause.
Im Winter 3 St. w. Bruchrechnung, nach Hering, Heft II: B. L. Kr ause.
B. Technische Lehrfächer.
1. Schönschreiben. Im S. und W. 1 St. w. in Tertia Comb.; 2 St. w. in Tertia R.; 2 St. w. in Quarta Comb.; 2 St. w. in Quinta: Z. L. Storck.
2. Zeichnen. Im S§. u. W. 1 St. w. in Tertia G.; 2 St. w. in Tertia R.; 2 St. w. w. in Quarta Comb.: Z. L. Storck.
3. Gesang. Im S. und W. 2 St. w. Anfangsgründe, und 4 St. w. für die einzelnen Stimmen des Chors: Cantor Kapmeier.
4. Turnübungen. Im S. 2 St. w. Dienstags und Freilags von 6—8, später von 5— 7 Uhr Abends: B. L. Krause und Z. L. Storck.
5. Schwimmübungen. Im S. Amal in der Woche, Montags, Mittwochs, Donners- tags und Sonnabends, von 6—8 Uhr Abends, unter Aufsicht des Z. L. Storc k.
II. Chronik des Gymnasiums.
Nachdem am 16. April die Prüfung der zur Aufnahme in das Gymnasium Ange- meldeten vollzogen worden war, begann am 17. April der Unterricht des Sommerlehr- ganges und wurde, mit Genehmigung Hohen Ministeriums des Iunern durch Beschluss vom 21. Aug., bis zum 26. Sepibr. fortgesetzt. Beim Beginn der Schulen trat der Can- didat der Philosophie, Georg Christian Berkenbusch, welcher, in Gemässheit einer al- lerhöchsten Entschliessung vom 22. Februar, durch Verfügung hohen Ministeriums vom 26. März dem hiesigen Gymuasium zugewiesen war, um seinen Vorbereitungsdienst als Practikant zu absolviren, in den Lehrerkreis ein. Den Bildungsgang desselben zu bezeich- nen, werden einige Notizen hinreichen. 1
Geboren zu Rinteln am 8. Juli 1831, lutherischer Confession, bezog er, nach be- standener Maturitätsprüfung im Herbste 1849, die Hochschnle zu Marburg, um sich da- selbst dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaften zu widmen und vertheilte seine Zeit während der zwei ersten Semester gleichmässig auf beide Fächer. Bald je- doch erwachte in ihm eine starke Vorliebe für das Studium der Mineralogie, weshalb


