Aufsatz 
Der Schulgarten / von Emil Beyer
Entstehung
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C. Ueberſicht über die im abgelaufenen Schuljahre durchgenommenen Legnyraufgaben.

Ober⸗ und Unter⸗Prima. Klaſſenlehrer: Prof. Dr. Melchior.

Religionslehre. 2 St. a) Kath.: Glaubenslehre nach dem Lehrbuche von König. Das chriſtliche Altertum. Raab. b) Eang.: Geſchichte des Chriſtentums bis zur Neuzeit. Einige pauliniſche Briefe. Der erſte Teil der Glaubens- und Sittenlehre im Anſchluß an die Konfeſ ſion von Augsburg. A. Ehringhaus.

Deutſch. 4 St. Im Sommer Goethes Leben. Eingehend behandelt wurden Goethes Egmont undIphigenie, ſowie eine größere Anzahl ſeiner Gedichte. Im Winter: Ueberblick über Schillers Leben; im Anſchluß daran kurze Beſprechung der Jugenddramen. Ausführlicher wurden SchillersWallenſtein undBraut von Meſſina beſprochen. Schillers kulturhiſtoriſche Gedichte und Gedankenlyrik. Ausblick auf die Entwicklung und Bedeutung der romantiſchen Dichtung. Aus⸗ wendiglernen und Wiederholung von Gedichten und Stellen aus Dichtungen. Vollmer.

Themata der Aufſätze: OlI. 1. Was hat den Deutſchen von den älteſten Zeiten an nach Italien gezogen? 2. Was erfahren wir aus GoethesEgmont über das niederländiſche Volk?(Klaſſenarbeit). 3. Macht nicht ſo viel Federleſen! Setzt auf meinen Leichenſtein: Dieſer iſt ein Menſch geweſen, Und das heißt ein Kämpfer ſein. 4. Welches iſt das Verhältnis des Menſchen zu Gott in Goethes Hymnen:Grenzen der Menſchheit undDas Göttliche? 5. Welche Wirkungen erzeugt die ſittliche Macht Iphigeniens in Goethes SchauſpielIphigenie auf Tauris? 6. Welche Umſtände erklären es, daß Friedrich der Große aus dem Siebenjährigen Kriege als Sieger hervorging? 7. Des Helden Name iſt in Erz und Marmorſteine So wohl nicht aufbewahrt als in des Dichters Liede.(Klaſſenarbeit). 8. Welche Bedeutung hatWallen- ſteins Lager für Schillers Wallenſtein-Tragödie? Prüfungsaufſatz). UI Nr. 3, 4, 5, 7 wie Ol. 1. Mit welchem Rechte nennt man Cäſar den größten Mann, den Rom hervorgebracht hat? 2. Durch welche Vertreter ſchildert uns Goethe in ſeinemEgmont das niederländiſche Volke? (Klaſſenarbeit). 6. Entſtehung und Entwicklung der Territorialgewalten in Deutſchland. 7. Der erſte Jäger in SchillersWallenſteins Lager.

Franzöſiſch. 4 St. Wiederholung der wichtigeren Abſchnitte der Syntax im Anſchluß an mündliche und ſchriftliche Ueberſetzungen aus den Wiederholungsſtücken im Uebungsbuch B. von Plötz⸗Kares. Sprechübungen und freie Erzählungen. Wiederholung der früher gelernten und Er⸗ lernung neuer Gedichte. Lektüre: Abſchnitte aus Plötz, Manuel: Racine, Athalie; Molière, Le Misanthrope; Lanfrey, Campagne de 1809. Alle 14 Tage eine Klaſſenarbeit. Aufſätze:

Themata: Ol: 1. Molière. 2. Quelle part le Grand Electeur prenait-il aux guerres contre Louis XIV?2 3. Pourquoi Frédéric II est-il de droit surnommé le Grand?(Klaſſen⸗ aufſatz.) 4. Un jour de mes vacances d'automne. 5. Les bonnes conséquences de la révo- lution française. 6. Siècle de Louis XIV(Prüfungsaufſatz). Ul: 1. und 4. wie OI. 2. Les rois mérovingiens. 3. Charlemagne(Klaſſenauffatz). 5. Conséquences des croisades. 6. Fré- déric Barberousse. Fleck.