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bunden, welche den Unterricht in der deutſchen Sprache, der Religion, Geſchichte, Grographie, Natur⸗ geſchichte und Mathematik mit den entſprechenden Gymnaſialklaſſen zuſammen erhielten; daneben aber in folgenden Lehrfächern beſonders unterrichtet wurden.
Realtertia. Ordinarius Dr. Hartmann.
1. Latein(2, ſpäter 4 St.): Juſtin I und II. Grammatiſche Uebungen nach Siberti⸗ Meiring. 1. Quartal BL. Berlit, im 2. BL. Birkenſtamm.
2. Franzöſiſch(4 St.): Napoléon von A. Dumas Seite 60— 91 und 138— 160. Lehre vom regelm. und unregelm. Zeitwort, nach Ahns Grammat.§. 115—141 nebſt den entſpre⸗ chenden Exercitien. Zu Extemporalien wurde benutzt Roller 1—17 und einige Briefe. BL. Bir⸗ kenſt amm.
3. Engliſch(2 St.): Schütz, historical series II Seite 31— 42 und 161—167. Gram⸗ matik und Exercitien nach Munde Theil 2 Seite 5— 17 und 382— 387. BL. Birkenſtamm.
4. Phyſik(2 St.): Mechanik. Dr. Hartmann.
5. Mathematik, außer den mit III gymn. gemeinſchaftlichen 4 Stunden wurden in 2 beſonderen Stunden die Anfänge der Algebra gelehrt, mit Benutzung von Heis Aufgaben§. 63. Dr. Hartmann.
6. Zeichnen 3 St. in Verb. mit IV real. ZL. Storck.
Nealquarta. Ordinarius G. Kutſch.
1. Latein(4 St.): Lhomond urbis Romae viri illustres Seite 1—28. Grammatiſche Uebungen nach Siberti⸗Meiring. Im 1. Quartal BL. Berlit, im 2. BL. Birkenſtamm.
2. Franzöſiſch(4 St.): Ahns Leſebuch Stück—XXII. Grammatik nach Ahn§. 1—61 mit den entſprechenden Exercitien. BL. Birkenſtamm.
3. Engliſch(2 St.): Grammatik und Ueberſetzungsſtücke aus Munde Theil I Seite 1— 61 mit den entſprechenden Exercitien. BL. Birkenſtamm.
4. Mathematik, außer den mit IV gymn. gemeinſamen 3 Stunden wurden in 2 beſon⸗ deren Lehrſtunden weitere mathematiſche und geometriſche Uebungen vorgenommen. GL. Kutſch.
5. Zeichnen 3 St. in Verb. mit III real. ZL. Storck.
Der Geſangunterricht wurde von Kantor Kapmeier in 6 vöchentlichen Stunden ertheilt, von denen 2 für die Anfänger beſtimmt waren, in den 4 anderen die verſchiedenen Stimmgattun⸗ gen theils einzeln, theils zum Chor verbunden eingeübt wurden.
Die Turnübungen leitete während des Sommerſemeſters an zwei Tagen wöchentlich im erſten Quartal BL. Berlit, im zweiten Quartal Dr. Krauſe; die Schwimmübungen beauſſichtigte an den vier übrigen Wochentagen ZL. Storck.


