VII. Kkl. wöch. 4 St.
VI. kl. wöch. 3 St. V. kl.
III. Kl. wöch. 4 St.
II. Kl. wöch. 4 St.
I. kl. wöch. 4 St.
VIII. Kl. wöch. 6 St.
33
Die meisten Stücke in Wackernagels Lesebuch, Th. II, wurden gelesen, er- klärt und zur Darstellung der Lehre vom einfachen Satze und der Satzverbindung benutzt.— Kleine Aufsätze, Memorirübungen. Seyberth, Kollaborator.
Aus Wackernagels Lesebuch, Th. III, wurden die meisten Stücke gelesen und erklärt, die poetischen zum Theil memorirt.— Aufsätze. Bernhardt, Konrektor.
Aus Spiess deutschem Lesebuche wurden ausgewählte Stücke gelesen, er-
. klärt und zu Aufsätzen und Memorirübungen benutzt. Wagner, Kollaborator.
AAusgewählte Stücke aus Spiess deutschem Lesebuch wurden gelesen und er- klärt. Aufsätze. Deklamation. Schmitthenner, Professor. Mittelhochdeutsch: Das Wichtigste aus der Formenléhre. Gelesen wurden aus Frommanns und Häussers Lesebuch die aus dem Nibelungenlied genommenen Stücke. Neuhochdeutsch: Gelesen und erklärt wurden Schillers Glocke und Spazier- gang, sowie dessen übrigen kulturhistorischen Stücke; Göthes Hermann und Dorothea; Klopstock'sche Oden mit Auswahl. Aufsätze, Deklamation und freier Vortrag. Spiess, Prorektor.
Mittelhochdeutsch: Lektüre aus Frommann und Häusser. Sprüche und Lieder Walthers von der Vogelweide; Bruchstücke aus Freidanks Bescheidenheit, aus Gottfrieds von Strassburg Tristan und Jsolt und aus Hartmanns Iwein und armer Heinrich. 8.
Neuhochdeutsch: Lektüre; Poetische: Schillers Tell, Lessings Minna von Barn- helm, Uhlands Ernst von Schwaben, Göthes Egmont und Iphigenie; prosaische: Les- sings Laokoon mit Auswahl. Deklamation und freier Vortrag. Themata der gegebenen Auftätze: 1. Warum sollen wir uns die Griechen zum Muster nehmen? 2. Schilde- rung eines selbst gewählten Charakters aus Wilhelm Tell. 3. Ubi bene, ibi patria. 4. Jeder ist seines Glückes Schmied. 5. Ueber die Freundschaft, nach Uhlands Ernst von Schwaben. 6. Schilderung einer Gebirgsaussicht in Distichen. 7. Gebrauch die Zeit, sie eilt so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen. 8. In dir ein edler Sklave ist, dem du die Freiheit schuldig bist. 9. Welche Vortheile und Nachtheile hat der Trieb, sich Fremdes anzueignen, den Deutschen gebracht? 10. Ueber die Einsamkeit. 11. Der Gang der dramatischen Handlung in Göthes Iphigenie. 12. Ueber die Macht der Poesie. Derselbe.
Deutsche Literaturgeschichte nach Pischon's Leitfaden von der ältesten Zeit bis zur fünften Periode, deren Anfang noch durchgenommen wurde, mit erläutern- den Beispielen und daran geknüpfter Erklärung der verschiedenen Dichtungsarten; näufige Uebungen im mündlichen Vortrage. Gelesen und erklärt wurde Göthe’s Tasso.— Schriftliche zum Theil unter Aufsicht, zum Theil zu Hause gefertigte Bearbeitungen folgender Aufgaben: 1. Ueber die Selbstkenntniss. 2. Quelle, Bach, Fluss, Strom, Meer. 3. Die Macht der Gewohnheit. 4. Der Morgen in der Stadt. 5. Erinnerung und Hoffnung, zwei Hauptquellen der Freudigkeit des Menschen. 6. Coelum non animum mutant, qui trans mare currunt. 7. Wodurch gelangte die deutsche Literatur in dem 12. und 13. Jahrhundert zu ihrer hohen Blüthe?. S. Be- scheidenheit, eine Zierde der Jugend. 9. Der Eisgang. 10. Gefühle und Vorsätze eines von dem Gymnasium scheidenden Jünglings. Lex, Direktor.
2) Lateinische Sprache. Die Formenlehre des Regelmässigen mit Uebersetzung der betreffenden Ue- bungsstücke in Spiess Uebungsbuch, erste Abth. Exercitien. Bogler.
5


