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Denſoiſche Ueberſezung.„
Nun wollen wir von den Metallen, demReich⸗ thume ſelbſt und dem Werthe der Dinge ſelbſt ſa⸗ gen: da die Sorgfalt die Erde inwendig auf vie⸗ lerlei Weiſe durchſuchet. Dannhier graͤbt man fuͤr den Reichthum, und die Menſchen ſuchen Gold, Silber, Kronengold, ünd Erz: anderswo zurlep⸗ pigteit Edelſteine und Auszierungen) der Waͤn⸗ de und Finger: noch anderwärts fuͤr die Ver⸗ wegenheit Eiſen, welches beim Kriege und Biutvergieſſen noch angenehmer, als Gold iſt. Wir ſpuͤren allen ihren Adern nach, wir wohnen auf einer ausgehoͤhlten, Erde, und wundern uns, daß ſie zuweilen ſpaltet, oder daß ſie erſchuͤttert, als wenn wir dergleichen von dem Unwillen unſerer geheiligten Mutter nicht erpreſſen könnten. Wir dringen bis in ihre Eingeweide, und ſuchen beim Aufenthal⸗ te der Verſtorbnen Schaͤze, als ob ſie da, wo wir ſie mit Fuͤſſen treten, nicht guͤtig, nicht fruchtbar genug waͤre, Unter dieſen erſchen wir am wenigſten um der Arzneimtttel willen nach. Dann wer wie vielſte iſt es wohl, deſſen Urſache zu graben die Arznei iſt? Doch auch dieſe Mittel giebt ſie auf ihrer Ober⸗ flaͤche, und iſt nichts weniger als ſparſam, und iſt fruchtbarein allem dem, was heilſam iſt. Jene Dinge druͤkken uns zur Hoͤlle, wel⸗ che ſie verborgen und verſenkt, welche nicht her⸗ vorwachſen, damit ein Menſch zur Luft erhoben, im Gemuͤthe nachdenke, was endlich, wann ſo viele Jahrhunderte erſchoͤpfen, das Ende da⸗ von ſein werde, wohin der Geiz gehe. Wie
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