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für arme Schüler und für die Schülerbibliothek 100 fl. und die Bistritier Distrikts-Sparkasse zu dem gleichen Zwecke den Betrag von 60 fl. ö. W.
Ausserdem bewilligte der Bistritzer Credit- und Vorschuss-Verein aus dem Reiner- trägnisse des Jahres 1893 zur„Erhaltung der höheren Knabenvolksschule und der Mädchen- bürgerschule“ 1300 fl., die Bistritzer Distrikts-Sparkasse 200 fl. und der Bistritzer Spar- und Aushilfs- Verein 100 fl., beide letztere zu Zwecken der ev. Volksschulen in Bistritz über- haupt. Weiter gewährte die hochlöbliche Generalversammlung der sächsischen Universität im Herbst des Jahres 1893 dem Gymnasium eine neuerliche Dotation mit 1600 fl. ö. W. pro Jahr.
Vom 25. November bis 10. Dezember 1893 konnte Prof. Dr, Alfred Csallner in Folge von Krankheit seine Unterrichtsstunden nicht versehen. Derselbe wurde während dessen von dem Direktor und den übrigen Collegen suppliert.
Da die geplante Regelung der Gehalte sämtlicher Bistritzer ev. Volksschullehrer noch immer nicht durchgeführt werden konnte, bewilligte ihnen die grössere Gemeinde- vertretung auch pro 1894 eine 10% Teuerungszulage.
Für die Elementarklassen V— VII wurde im Laufe des Schuljahres auch ein phyrsikali- scher und chemischer Apparat, enthaltend 72 Gegenstände, angeschafft.
Am 2. März verlor das Gymnasium durch Tod den braven, zu schönen Hoſftnungen berechtigenden Schüler und Seminarsaspiranten der IV. Gymnkl. Michael Eisner aus Senn- dorf. An seinem Leichenbegängnisse in Senndorf beteiligten sich der Rektor und der Klassenlehrer der IV. Gymnkl. nebst seinen Mitschülern.


