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IV. Die naturgeschichtliche Sammlung.
Derselben wuchsen zu durch Geschenk:
Von Herrn Elementarlehrer Johann Höchsmann: eine ausländische Finkenart. Von Herrn Johann Fabi: 1 Stück Haarballen aus dem Magen eines Ochsen. Von einem Schüler: eine kleine Muschelsammlung.
Angekauft wurde eine Boa constrictor.
V. Die physikalische Sammlung.
Für dieselbe wurde angeschafft: eine Wasserstrahlpumpe, Communicationsgefãsse, Diffusionsapparat für Gase, Apparat zu Toricellis Fundamentalversuchen, Kartesianischer Taucher, Thermometer, Aneroidbarometer, Endiometer, Heliostat, Prisma aus Glas, Prisma aus Steinsalz, eine Biconvexlinse, dynamo-elektrische Maschine, 2 Stück Glühlampen, ver- schiedene Utensilien zu Experimenten mittelst Elektricität, Gläser, Flaschen, Röhren etc. für die chemischen Grundversuche, pneumatische Wanne, diverse Chemikalien, einige Neben- apparate zu optischen Versuchen.
V. Zur Chronik der vereinigten Anstalten.
Am Schlusse des Schuljahres 1891/92 fanden die öyentlichen Prüfungen an den Vormittagen des 8. 9. und 11. Juli statt. Die Promotion erfolgte am 12. Juli. Mit derselben schloss das Schuljahr.
Das Schuljahr 1892/3 begann Donnerstag, den 1. September 1892. Das I. Seme- ster schloss am 24. Januar 1893, das II. Semester begann am 30. Januar 1893.
Am 13. und 14. Januar 1893 visitierte Se. Hochwohlgeboren Herr Schulinspektor des Bistrit-Nasaoder Komitates Dr. Julius Csernatoni das Seminar und die damit verbundene Uebungsschule in der unteren Vorstadt und wohnte dem Unterricht in mehreren Lehrge- genständen bei.
Am 12. und 13. Mai unterzog ebenso das Gymnasium Se. Hochuohlgeboren Herr Oberstudiendirelctor Alexius Kuncz der Visitation.
Bei der am„grünen Donnerstag“ stattfindenden VersöhnungSeier hielt heuer die Rede der Schüler der III. Semkl. M. Preisz, worauf am Chanfreitage der Rektor nebst einigen Collegen in Gemeinschaft mit den Schülern des Obergymnasiums und Seminars, sowie mit den eben konfirmierten Schülern zusammen mit der Gemeinde die Feier des heiligen Abendmahls begingen. Bei der an demselben Tage nach der Vesper in der ev. Pfarrkirche abgehaltenen Schuffeier des Todes des Erlösers trug ein von ihm selbst verfasstes Gedicht der Schüler der VII. Gymnkl. Gust. Haydl vor und hielt die Rede der Schüler der VIII. Gymnasialklasse Robert Csallner.
Wegen andauernd ungünstiger Witterung konnte diesmal das übliche Maifest nicht abgehalten werden.
Für den Gustav-Adolf-Verein trugen pro 1892/93 bei: die Schüler der Elementar- schule(210): 10 fl. 02 kr., die Schüler des Seminars(8): 60 kr., die Schüler des Gym-


