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Schüler der obersten Klassen, welche Theologie studiren, bestanden auch in diesem Jahre fort, und wurden durch einige neue Verleihungen vermehrt. Dass hierbei nur brave, strebsame Jünglinge berücksichtigt werden, hat sich als sehr wohlthätig bewährt und zur Erreichung des höheren Gymnasial- zweckes bei Vielen wesentlich beigetragen. Auch zu den wenigen Schülern, denen wegen Mittellosigkeit und Schülertugend die Entrichtung des Schul- geldes erlassen worden war, kam ein braver OQuartaner und ein Sextaner hinzu. Nicht minder äusserte sich die Privatwohlthätigkeit, obgleich durch die Noth der Zeit so vielfach in Anspruch genommenen, an manchem unserer ärmern Schüler, und manche Gabe floss, besonders von 2 Punkten der nä- hern Umgegend, die als Zuflucht bedrängter Armen längst bekannt sind, in die Hände hiesiger Lehrer, um als Unterstützung an unbemittelte, wür- dige Gymnasialschüler vertheilt zu werden. Verbietet auch der edle Sinn der Geber jede nähere Aeusserung, so dürfen wir uns doch nicht versaàgen, unsern tiefgefühlten Dank hier öffentlich auszusprechen.
Zu Gleichem sind wir denjenigen Freunden der Jugend und ihrer Bil- dung verpflichtet, die in Büchern und Apparattheilen unserm Gymnasium Geschenke zugewiesen haben. Herr Oberschulrath Dr. Friedemann in Idstein und Herr Professor Kehrein gedachten unserer Schule in ersterer Beziehung; in letzterer Herr Stadtschultheis Pistor dahier, und Herr Ober- förster Nathan von Wissen. Die zweckmässige Verwendung im Sinne des Gebers soll stets unser schönster Dank sein.


