Aufsatz 
Le subjonctif francais comparé au conjonctif latin / Becker
Entstehung
Einzelbild herunterladen

29

IV. Kl. wöch. 1 St. Uebung der Altſtimme. Drös. III. Kl. wöch. 1 St. Daſſelbe. Derſelbe. II. Kl. wöch. 1 St. Uebung der verſ ſchiedenens Stimmen. Derſelbe.

Der gewöhnliche vierſtimmige Geſang wird von allen Klaſſen geſungen. Der Choral der evangeliſchen Kirche wurde beſonders in allen Klaſſen geübt. Derſelbe.

D. Körperliche Uebunigen. a) Tanzunterricht wurde im Winterſemeſter wöchentlich viermal an Schüler aus den oberen Klaſſen ertheilt von ur Liebich, Tanz⸗ und Turnlehrer. b) Turnübungen fanden wöchentlich zweimal in 2 Stunden Mittwochs und Samſtags Nachmittags unter Aufſicht des Turnlehrers zwiſchen Oſtern und Pfingſten und von da an in Anweſenheit eines Lehrers bis zum 1. December Statt. Im Winterſemeſter wurden die Rigenvorſteher in 2 wöchentlichen Stunden eingeübt von Demſelben. c) Reitunterricht. An dieſem nahmen mehrere Schuͤler aus Prima und Oberſecunda privatim Theil. Stroh, Reitlehrer. d) Bade⸗ und Schwimmanſtalt.

Dieſe wurde von Pfingſten an von den meiſten Schülern beſucht. Das Baden geſchah an den 4 Wochentagen Montag, Dienſtag, Donnerſtag und Freitag, von 47 Uhr Nachmittags, in drei Abtheilungen. Die Ertheilung des Schwimmunterrichts fand im Sommerſemeſter von 11 12 Uhr Vormittags in der an der Lahn befindlichen Badeanſtalt des Gymnaſiums bei gehöriger Temperatur des Waſſers Statt. Sowohl dieſen Unterricht als auch die Aufſicht beim Baden beſorgte der hieſige Burger und Damaſtweber G. Landmann.

Zuſätze zum vorſtehenden Lehr⸗ und Stundenplan.

1) Der Privatfleiß und die Privatlectüre der Schüler, namentlich in den höheren Gymnaſialklaſſen, unterlagen der planmäßigen Aufſicht und Leitung der Fachlehrer, die dafür beſondere Stunden verwendeten.

2) Am Unterrichte im Hebräiſchen nahmen im Sommerſemeſter 9 Primaner und 8 Secundaner, im Winter 8 Primaner und 7 Secundaner Theil.

3) Den engliſchen Unterricht beſuchten 24 ncha von denen 14 der erſten, 10 der zweiten Abtheilung angehörten.

C. Aeſthetiſche Bildung.

An den im Sommerſemeſter um 11 Uhr Vormittags, im Winter um 1 Uhr Nachmittags, Mittwochs und Samſtags ertheilten Privatſtunden im Zeichnen betheiligten ſich 25 Zöglinge aus verſchiedenen Klaſſen.

Den Tanzunterricht beſuchten 17 Schüler. Primanern und Secundanern war es geſtattet, von der freundlichen Einladung der hieſigen Caſinogeſellſchaft zum Beſuch der Bälle ꝛc. Gebrauch zu machen.

D. Disciplin.

Bedeutende Ueberſchreitungen der Schulgeſetze kamen nicht vor. Der Beſuch der Zäglinge in ihren Wohnungen von Seiten der Lehrer fand, wie in früheren Jahren, Statt. Den