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öſtlichen Flügel einzubauen, ſo daß dann der Grundriß des ſo entſtehenden Gebäudes ſtatt der hakenförmigen eine viereckige, oblonge Geſtalt bekäme(vgl. die lithogr. Beil. II). Das neue Haus würde alſo nur zwei Stockwerke haben, dieſe würden durch Gänge, welche von Oſten nach Weſten ziehen, in nördliche und ſüdliche Hälften getheilt, und es würden rechts und links von dieſen Gängen in beiden Strockwerken je 3 Zimmer, alſo im geſammten Hauſe im Ganzen 12 Säle gelegen ſein, d. h. nur die im Vorſtehenden verzeichneten 8 und 4 Säle. Und es würden nach den obigen Ausführungen(S. 64—72) und nach der Tabelle(S. 73) unſrer Anſtalt noch ſechs Räume fehlen, die ſo gewiß nothwendig werden, wie auf das a das b folgt. Die Herſtellung jenes zweiſtöckigen Hauſes, in welchem 6 Säle fehlen, würde, da vom alten Pfandhauſe nicht einmal die Fundamente ſtehen bleiben würden, die Summe von wenigſtens 25,000 fl. koſten, wozu der Preis des Pfandhauſes im Betrage von 12,000 fl. gerechnet werden muß. Was wäre nun mit dieſer Ausgabe von 37,000 fl. erreicht? Vor Allem deuten wir an, daß auch nach dieſer Ausgabe die drei alten Häuſer ſo ſchlecht bleiben würden, wie ſie jetzt ſind und oben(S. 38— 64) charakteriſirt wurden. Ferner aber wären Gymnaſium und Realſchule noch nicht im Beſitz einer vollſtändigen vierklaſſigen Vorbereitungsſchule, d. h. derjenigen Pflanzſchule unſrer combinirten Anſtalt, von deren zweckmäßiger enger Verbindung mit unſren Schulen die Leiſtungen und die finanzielle Proſperität unſrer Anſtalten weſentlich abhängen. Die hieſige Vorbereitungsſchule muß wie die Offenbacher nicht zwei, ſondern vier Klaſſen erhalten.
Ueberdies wäre im gedachten zweiſtöckigen Neubau— auf dieſen wichtigen Geſichts⸗ punkt zielt die obige Ueberſchrift— der vollſtändige Ausbau und die Ab⸗ trennung gerade der Realſchule in Fragegeſtelltoder weſentlich erſchwert. Um nach der Erbauung des beſprochenen zweiſtöckigen Hauſes den Ausbau der Realſchule und der Vorbereitungsſchule herbeizuführen, müßte bald abermals gebaut werden. Dem gedachten, an der Stelle des Pfandhauſes entſtehenden neuen zwei⸗ ſtöckigen Gebäude könnte dann vielleicht ein dritter Stock aufgeſetzt werden. Dagegen iſt nur einzuwenden, daß dieſes— im Ganzen mit Einſchluß des Werthes des jetzigen Pfandhauſes nahezu 45,000 fl. koſtende— dreiſtöckige Gebäude, wie ſchon das zweiſtöckige Schulhaus, das an der Stelle des Pfandhauſes entſtehen würde, gerade ſo wie unſer jetziges Haus Mängel haben würde, weil es nach Norden, dicht an der Straße, zu nahe an der Dörr& Reinhart'ſchen Lacklederfabrik und in ſchlechter Luft liegt. Nun mußy außerdem noch beachtet werden, daß es nach den obigen Ausführungen(S. 70, 71) dringend nothwendig wäre, unſre jetzigen drei Häuſer im Innern umzubauen. Dieſer Umbau iſt wohl, wenn er etwas dauerhafter und anſtändiger ſein ſoll, als die unſoliden Reparaturen und Bauten der Jahre 1841 und 1863, mindeſtens auf 8000 fl. zu veranſchlagen. Wir hätten alſo für einen Um⸗


