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hervorbringt. Hiernach geben wir im Folgenden(S. 73) eine tabellariſche Ueberſicht: a. über die ſeitherigen Räumlichkeiten unſrer Anſtalt, deren Verwendung und eventuelle Veränderungen; b. über die in nahe bevorſtehender Zeit erforderlichen neuen Säle. Unter der Rubrik„Bemerkungen“ deuten wir kurz das in den vorangehenden Abſchnitten im Einzelnen als richtig ausgeführte Urtheil über unſre jetzigen Localitäten an. Man halte dabei feſt, daß die in der nachſtehenden Tabelle unter Ord.⸗Nr. 1—18 verzeichneten Zimmer die jetzigen Zimmer unſres Hauſes ſind, mit allen Fehlern, welche ſie haben: nur die Zimmer b, o, d, ferner f und g, ſowie r und s könnten durch Entfernung der dieſelben trennenden Scheidewände verbunden werden; aber auch die⸗ jenigen Räume, welche dadurch gewonnen würden, würden mangelhaft ſein; denn c+ d+e würde als chemiſches Laboratorium nur dann zweckmäßig ſein, wenn ein größeres Lehrzimmer und das phyſikaliſche Cabinet in der Nähe desſelben eingerichtet würden; f†g hat falſches Licht; r † siſt ein Riemen. Rechnet man dieſe Fehler zu den ſonſtigen Mängeln der jetzigen Lehrzimmer, ſo kommt man zu dem Reſultat, daß, wenn wir in unſren jetzigen Häuſern bleiben müßten, ein vollſtändiger Umbau derſelben in der Art vorgenommen werden müßte, daß die Theilung des älteſten Hauſes nach ſeiner Länge aufgegeben wird, Corridore auf der Nordſeite in beiden Stockwerken angelegt und mit denſelben die Gänge ſowohl des an der Stelle des Pfandhauſes zu errichtenden Gebäudes, wie auch die beiden Zimmer des 1869er Baues verbunden werden; dabei wäre ein großes Treppen⸗ haus an der Stelle des jetzigen weſtlichen Hausgangs herzurichten, die öſtliche der nach der Wollgaſſe führenden Treppen und die dazu gehörige Thüre zu entfernen. Wie hier⸗ durch Einheit in den jetzigen Häuſercomplex zu bringen wäre, zeigt die am Ende dieſer Arbeit angefügte lithographiſche Beilage II. Durch dieſen Umbau würden in unſrem älteſten Hauſe Räume verloren gehen, die zu erſetzen wären. Aber davon wollen wir hier noch nicht ſprechen, ſondern zunächſt nur von denjenigen neuen Räunlichkeiten, welche nothwendig beſchafft werden müßten, wenn zunächſt die in Columne I und II der nachfolgenden Tabelle vorgeſehenen Dispoſitionen getroffen würden. Die Tabelle weiſt unter Ord.⸗Nr. 19— 32 die bedeutende Zahl von 1 7 neuen Z im mern nach, welche wir außer unſren jetzigen Räumlichkeiten(Nr. 1—18) nöthig haben. Es liegt am Tage, daß man im Pfandhauſe, wenn deſſen jetziger Grundriß in zwei Stockwerken beibehalten würde, nur 8 dieſer neuen Zimmer herſtellen könnte. Deßhalb ſieht man in jedem Falle von dem ſeitherigen Grundriß des Pfandhauſes ab. Man dachte bereits daran, an deſſen Stelle ein Haus aufzuführen, welches den auf der beiligenden Tafel II entworfenen viereckigen, faſt quadratförmigen Grundriß hat, durch deſſen Mitte in der Richtung von Oſten nach Weſten ein Gang führt, rechts wie links drei Säle, alſo in einem Stockwerke 6, in zwei Stockwerken erſt 12 Säle. Da wir mindeſtens 17 Säle nöthig haben, ſo müßte man offenbar an der Stelle des Pfandhauſes ein dreiſtöckiges Schulhaus mit 18 Sälen erbauen und die Gäng e der beiden unteren Stockwerke desſelben mit den auf der Nordſeite der alten Amtskellerei herzuſtellenden


