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10. Die Anſtalt erhielt folgende Geſchenke, welche wir nach der Zeit ihrer Ueber⸗ lieferung aufzählen:
10.
12.
16.
. von Herrn Dr. Traumüller in Leipzig: eine Termitenkönigin Termes sp. . von Herrn Conſervator Nicolausin Mainz: ¹ ausgeſt. Eichhörnchen, 1 Dornhai. von Herrn G. Ph. Brauer in Heidelbergt eine Orgelkoralle, zwei Nautilus⸗
ſchalen(Nautilus pompilius) und eine Kegelmuſchel(Conus).
. von Herrn Oekonom Kuhn in Worms: einen ausgeſtopften Pieper(Anth. arb.). . von Herrn Coll. Dr. Oeſer: Rubino, Beitr. zur Vorgeſchichte Italiens.
von Herrn Oekonom Lochmann in Mettenheim: einen Buſſard zum Aus⸗ balgen.
von den Gymnaſiaſten Heinrich Mielcke und Karl Heimburg und dem Realſchüler J. Holl: mehrere Muſcheln und Steine.
„von Herrn Stabsarzt Klipſte in in Worms: einen Dachsſchädel. 9.
von Herrn Dr. Quentell:v: mehrere Korallen, eine glatte Natter(Coronella laevis), eine Ringelnatter(Coluber natrix), eine gelbe Natter(Coluber flavescens) eine ausgeſtopfte Kreuzotter und ein Präparat, darſtellend die Entwicklung des Prozeſſionsſpinners.
von Herrn Oekonom Friedrich in Nordheim: einen großen Buntſpecht(Picus major), zwei Mäuſebuſſarde(Buteo vulgaris), eine Lachmöve(Larus ridibundus) und ein Steinkäuzchen(Strix noctua) zum Ausbalgen.
. von Herrn Heinrich Bertrand: einen verſteinerten Backenzahn von Elephas
priscus. von Herrn Fiſcher Kerber in Worms: mehrere Fiſche zur Demonſtration.
.von dem Realſchüler Wolf aus Dorn⸗Dürkheim: einen Fuchs⸗ und einen
Hundsſchädel.
. von Herrn Rendant Henfing: in Worms: mehrere Verſteinerungen aus dem
Muſchelkalk der Umgegend von Waldshut.
. von Herrn Auguſt Schöneck in Worms: mehrere Verſteinerungen und
Abdrücke aus der Steinkohlenformation der Umgegend von Saarbrücken und einem Moſchusbeutel von Moschus moschiferus. von Herrn Julius Dicke in Worms: zwei Säckchen Cochenille.
An die Freunde unſrer Anſtalt.
Wir haben ſoeben eine Reihe von Geſchenken zuſammengeſtellt, welche unſrer Anſtalt in den letzten Monaten gemacht worden ſind; ſie ſind meiſtens naturhiſtoriſcher
Art.
Und ich erlaube mir— wie ich ſeiner Zeit in Alzey im Programm der dortigen
Realſchule vom J. 1867 keine Fehlbitte gethan— hier einen offenen und vorausſichtlich nicht mißzuverſtehenden Wunſch auszuſprechen. Unſre Anſtalt hat zwar ſchon einen ſchönen Anfang gemacht mit der Herſtellung eines naturhiſtoriſchen Cabinets, allein es


