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Scheitel um 1— 3 ¼ nachmittags im Laufe des Jahres immer mehr verflacht, bis sie im Winter einen direkt entgegen- gesetzten Verlauf nimmt mit einem tiefsten Wert um 1— 3¼1 nachmittags. Während sich also im Frühjahr ein grosser Prozentsatz(40%) der Maxima auf eine kurze Zeit zusammendrängt, verteilen sie sich im Lauf des Jahres immer mehr auch auf andere Stunden, bis die Verteilung im Winter schliesslich ganz gleichförmig wird, so dass hier die Periode vôöllig aufnört. Die Kurven der Minima verflachen ebenfalls vom Frühjahr nach dem Winter hin. Doch ist im Gegensatz zur Winterkurve des Maximums die des Minimums ebenso gebaut wie die der übrigen Jahreszeiten. Das Minimum der Häufigkeit liegt bei allen um 1— 31 nachmittags, also da, wo das Maximum der Haäufigkeit der höchsten Temperatur eintritt. Es drängen sich hier die meisten Werte um die Mitternachts- und frühen Morgenstunden zusammen. Aber auch hier nimmt mit fortschreitender Jahreszeit die Verteilung auf andere Tagesstunden zu. Im Winter haben die Kurven für Maximum und Minimum beinahe parallelen Verlauf, ein weiteres Zeichen, dass hier jede periodische Temperatur- änderung aufhört.
Dieser Gang der Häufigkeit der Verteilung auf die einzelnen Tagesstunden wird hervorgerufen durch die Superposition zweier Erscheinungen: 1) unperiodische Aenderungen, welche länger als einen Tag dauern. So muss 2. B. bei sinkender Temperatur das Maximum auf den Tagesanfang, das Minimum auf das Tagesende fallen. Daher müssen beide Kurven Maxima um Mitternacht haben, wie es hier in den Winterkurven zum Ausdruck kommt. 2) lagert sich die Tagesschwankung über 1. Hierbei ver- halten sich aber Maximum und Minimum verschieden. Letzteres fällt ja auch nahe auf Mitternacht, wirkt also im gleichen Sinne wie 1) und verstärkt den Gang der Minimum-


