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giſchen Grammatik; bald ganze Stuͤkke oder Briefe im Zuſammenhange, laͤßt, was er diktirt, zu Hauſe von den Schülern in ein Buch, mit Rükſicht auf die Kalligraphie, eintragen, und verbeſſert dieſe Abſchrift mit rother Dinte.
9— 10.
Mont. Dienſt. Donnerſt. Freit. die ſchelleriſchen Kolloquia— doch ſo, daß allezeit vor⸗ her auf die Erymologie der Grammatik eine hal⸗ be Stunde verwendet wird— beim Kantor.
Anmerk. Hier ſtöͤßt die vierte Schule zu der dritten. Diejenigen, welche nicht Latein lernen, ſchreiben unter dieſer Zeit nach den halliſchen Vorſchriften.
Mittw. und Sonnab. die erſten Anfangs⸗ gründe der Rechenkunſt; ebenfalls beim Kantor.
Nachmittags. 2— 3.
Mont. und Donnerſt. wird auf die latei⸗ niſche Kompoſition verwendet, oder die lateiniſche Syntar praktiſch zu machen geſucht.
Dienſt. und Freit. werden die Stammwoͤr⸗ ter des ſchelleriſchen Woͤrterbuchs geleſen und ety⸗ mologiſch mit den Regeln der Grammatik vergli⸗ chen, auch ein Penſum, das aufgegeben worden, recitiret.
Anmerk. Au beiden Lektionen nimmt Unter⸗ ſekunda Antheil. Der


