Aufsatz 
Zu Platons Apologie und Kriton / Eduard Goebel
Entstehung
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welchem man den Inhalt(f), den Umfang(a† b+ e= 3) und den der Seite a gegenüberliegenden Winkel(4) kennt. 3) Die Seiten und Winkel des vorſtehenden Dreiecks für die Werthe fe= 491,4; 8= 65;= 65 28˙14 zu berechnen. 4) Jede der Kanten AD und BI des ſchief abgeſtumpften dreiſeitigen Prismas ABCDEF ſei= a, AB= ·b und ſenkrecht zu AD, CF= a- b, die Grund⸗ flächen ſeien gleichſeitige Dreiecke: welchen Ausdruck erhält man für den Inhalt des Körpers? Bb. 1)£ geht von M nach N und wieder zurück, zuſammen in 12 Stunden; wie groß iſt ſeine Ge⸗ ſchwindigkeit, wenn angenommen wird, daß er auf dem Rückwege 2 Km. ſtündlich weniger als auf dem Hinwege macht und die Entfernung MN= 25 3 Km. iſt? 2) Ein Trapez zu zeichnen, wovon man die parallelen Seiten AB und CD, ihren Abſtand und die Differenz zweier Gegenwinkel, z. B. C A, kennt. 3. Von einem Dreiecke kennt man die Grundlinie a= 699,62, h= 438,88 und den Winkel an der Spitze 7144,47: wie groß ſind die beiden anderen Winkel? 4) Eine Pyramide, deren Grundfläche= G, der Höhe= I iſt, ſoll durch einen zur Grundfläche parallelen Schnitt ſo abgeſtumpft werden, daß der Rumpf von der ganzen Pyramide beträgt: wie groß wird der Abſtand des Parallel⸗ ſchnitts von der Spitze der Pyramide ſein?

B. Chronik.

a) Perſonalnachrichten.

1. Durch Verf. des Königl. Provinzial⸗Schulkollegiums vom 14. Febr. pr.(S. 389) wurde der Kandidat des höh. Schulamts Heinr. Iber zur Abhaltung ſeines Probejahrs vom 1. April ab dem hieſ. Gymnaſium überwieſen. Er trat dasſelbe mit Beginn des neuen Schuljahrs an und wurde während der Dauer desſelben zur Vertretung des wegen Krankheit beurlaubten Gymnaſiallehrers Weinmann kommiſſariſch beſchäftigt.

2. Zufolge Verf. derſelben Behörde vom 13. April pr. S. 5763 rückten die Gymnaſiallehrer Dr. Bölke, Pfr. Breitung, Wiskemann und Wagner vom 1. Januar 1881 ab in die höhere Ge⸗ haltsſtufe von bzw. 3300, 2850, 2700 und 2250 M. auf.

3. Durch Verf. derſelben Behörde vom 30. Mai pr.(S. 2528) wurde der Kandidat des höh. Schulamts Johannes Jung zur Abhaltung ſeines Probejahrs dem hieſ. Gymnaſium überwieſen. Er trat dasſelbe gleich nach Pfingſten an und leiſtete während der Erkrankung des Gymnaſiallehrers Dr. Bölke dankenswerte Aushülfe.

4. Durch Verf. derſelben Behörde vom 7. Oktober pr.(S. 4744) wurde der Kandidat des höh. Schulamts Wilh. Gundlach mit der Vertretung des erkrankten Gymnaſiallehrers Wagner am hieſ. Gymnaſium zunächſt für die Monate Oktober, November und Dezember pr. beauftragt, und durch Verf. vom 27. Dezbr.(S. 6020) wurde der gleiche Auftrag bis Oſtern d. J. erſtreckt.

5. Durch die Huld und Gnade Sr. Maieſtät des Königs wurde dem Unterzeichneten bei Gelegenheit der Feier des Krönungs⸗ und Ordensfeſtes am 22. Januar c. der Rothe Adler⸗Orden 4. Klaſſe allergnädigſt verliehen.

Der Geſundheitszuſtand des Lehrerkollegiums während des abgelaufenen Schuljahrs war, wie ſchon aus dem vorſtehenden zur Genüge erſichtlich, ein höchſt ungünſtiger. Nicht nur daß der Gym⸗ 6*