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c) seinen Söhnen würde er durch die Flucht entweder schaden, falls er auch sie des Vaterlandes beraube, oder ihnen, wenn er sie in Athen lasse, wenigstens nichts nützen.
C. Schluss(capp. XVI u. XVII):
1) Rekapitulation und Aufforderung seitens der personifizierten Gesetze an Socrates, das Leben nicht höher zu achten als die Gerechtigkeit, damit er auch im Hades freundliche und gnädige Aufnahme finde, und nicht dem Kriton zu folgen, son- dern ihnen.
2) Versicherung des Socrates, dass diese überzeugenden Worte der Gesetze alles andere übertönen und dass Kriton schwerlich gegen diese Gründe etwas vor- bringen könne.— Da auch Kriton beistimmt, so schlieszt Socrates mit dem wiederholten Ausdrucke des Vertrauens zur göttlichen Führung(cf. pag. 43 D).
. Bemerkungen zu der vorstehenden Disposition.
1. Dass Kapitel III noch nicht zum eigentlichen Thema gehört, sondern noch vorbereitenden Charakter hat, liegt m. E. auf der Hand. Die darin von Kriton vorgebrachten rein persön- lichen Gründe finden auch weiterhin keinerlei Berücksichtigung mehr, während das, was in den Kapiteln IV und V hervorgehoben wird, in Kap. XV seine Widerlegung erhält. Herm. Schmidt (Beiträge zur Erklärung Plat. Dialoge S. 158 sub 1a) übersieht, dass Kriton hier nur erst von seiner Person spricht, nicht aber im Namen der Freunde und Schüler des Socrates redet.
2. Das Gespräch ist im Begriffe auf ganz andere Betrachtungen hinzusteuern, hätte nicht Kriton es jetzt auf die Gründe für und gegen die Flucht des Socrates aus dem Kerker hinge- lenkt mit den Worten Taöta Ly di Ob« 76: etc. Hier also beginnt erst das eigentliche Thema.
3. Wenn Herm. Schmidt I. I., der die beiden ersten Kapitel als historische und die drei folgenden als sachliche Einleitung bezeichnet, das eigentliche Thema auf das wissenschaft- liche Gespräch(VI—XV) beschränken will, so steht dem schon äuszerlich der Umstand im Wege, dass Kap. XV unbedingt die Kap. IV u. V zu seiner Voraussetzung hat. Auch gehört naturgemäsz das Pro und Contra zusammen. Die Gründe des Kriton für die Flucht und die des Socrates gegen dieselbe bilden notwendig die beiden Hauptteile des schon öfter zwischen beiden besprochenen Themas.
4. Es hätte auch anstatt der Trichotomie eine Dichotomie gewählt werden können, so dass a) und;) unter den Gesichtspunkt 1) Socrates begeht Unrecht zusammengefasst würden, dem dann) gegenüberzustellen wäre als 2) Socrates fü gt zum Uebel auch noch den Schimpf der Feigheit für sich und seine Freunde, gemäsz den Worten p. 46 5a, Eirh a T ax* radta wat io-,à 1 oi rs e.— Wohlrab verkennt aber m. E. die richtige Stellung des Punktes 7), wenn er am Schlusse des ersten Teiles(S. 142), gleichsam zusammenfassend, sagt: Qua propter magnopere timendum est, ne Socrates, si non fugiat, et sibi et amicis ignaviae famam paret, als ob pag. 45. E stände are Fr*⁵ε zal Pxsp 005 an 57 TbcGy etc. Es ist aber ein weiterer Punkt, auf den er wie zufällig geführt wird durch die Worte XD d8, Snsp Ay àyb A12.c kat Avpsto« etc.
5. Die Frage ist vorerst, was Herm. Schmidt übersieht, die allgemeinere, ette cadra Pατ⁸εον eits u(p. 46 B); erst nachdem Socrates gefragt xνα 5, Av bsrptrara Oroisda; und die


