Aufsatz 
Vergiliana / scr. A. Ammann
Entstehung
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haltsberechnung der Figuren. Die Rectification

und Quadratur des Kreises.

Derselbe. II b. 2 St. Trigonometrie.

Derselbe. II a. 2 St. Stereometrie. 2

Derselbe.

I a. und b. 2 St. Wiederholung der Geometrie und Trigonometrie mit Erweiterungen und vielfachen Uebungsaufgaben.

Kirschbaum.

Abiturienten-Aufgaben im Frühjahr 1870:

1. Wenn man bei einer Rentenanstalt 6800 Thlr. einzahlt, um eine jährliche Rente von 360 Thlr. zu erhalten, wie viele Jahre kann die Anstalt diese Rente zahlen, ohne Nach- theil zu haben, vorausgesetzt, dass 3 ½% als Zinsfuss zu Grunde gelegt wird. 2. Von einem Dreieck sind dieſWinkel und die Summe von Grundlinie und Höhe gegeben, das Dreieck ist zu construiren. 3. Aus der Seitenlinie eines gleichseitigen Kegels ist der Inhalt und die gesammte Oberfläche zu berechnen. 4. In einem Dreieck ist gege- ben die Seite c= 978734, der Winkel

= 61⁰ 15 31 und die Summe der bei- en andern Seiten= 1473861; wie gross sind die beiden andern Winkel?

5. Naturwissenschaften.

a. Naturbeschreibung.

Nach natürlichen Exemplaren, Abbildungen und Leunis' Schulnaturgeschichte.

VI. 2 St. Im Sommer die Säugethiere, im Winter die Vögel. Schmitt. V. 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter Rep- tilien und Fische. Kirschbaum. III b. 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter das Wichtigste vom Bau des menschlichen und thierischen Körpers, sodann die niederen Thiere in übersichtlicher Weise. Derselbe.

III a. 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter Krystallographie.

Derselbe.

b. Naturlehre.

II b. 2 St. Im Sommer anorganische Chemie, im Winter im Anschluss daran Mineralogie. Derselbe. II a. 2 St. Physik: Einleitung, allgemeine Eigen- schaften der Körper, Magnetismus, Electricität, Schall. Nach Greiss' Physik. Derselbe.

I a. und b. 2 St. Physik: Schall, Licht, Wärme. Derselbe.

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6. Philosophische Propädeutik.

I a. und b. 1 St. Nach einer Einleitung über esen und Aufgabe der Philosophie: die Haupt- ehren der Psychologie nach Rumpel's philos. Propädeutik. Den Abiturienten wurden in den letzten Wochen des Schuljahrs Vorträge über Einrichtung des akademischen Studiums und

Lebens gehalten.

Schwartz.

C. Kunstübungen. I. Schönschreiben.

VI. 3 St. Uebung der Buchstabenformen deutscher und lateinischer Schrift. Verbindungen. Schmitt. V. 2 St. Fortsetzung der Schreibübung in deut- scher und lateinischer Schrift; Einüben der Formen des griechischen Alphabets. Derselbe. IV. 1 St. Wiederholte Uebung der schwierigsten Formen deutscher und lateinischer Schrift. Derselbe.

2. Zeichnen.

VI. 2 St. Einübung gerader und krummer Linien in verschiedenen Lagen. Das Theilen der ge- raden Linie bis zu fünf gleichen Theilen. Bildung der hauptsächlichsten Winkel und regelmässigen Flächen. Das Oval des menschlichen Kopfes und seine Eintheilung. Die Haupttheile des Kopfes einzeln. Einige Köpfe nach der Antike. Alle diese Uebungen nach Wandtafeln.

Zeichenlehrer de Laspée.

V. 2 St. Umrisse des menschlichen Kopfes und

einzelne Theile des menschlichen Körpers nach

Vorlagen, vorzugsweise nach der Antike. Vor-

übungen im Schattiren.

Derselbe.

IV. 2 St. Perspectivzeichnen: als Element des- selben der Würfel in verschiedenen Stellungen und seine Anwendung auf das Zeichnen nach der Natur. Verschiedene Gegenstände nach der Natur gezeichnet und schattirt. In Schatten ausgeführte Köpfe nach Vorlagen.

Derselbe.

Selecta. 2 St. Landschaftzeichnen nach Vorlagen in Blei, Feder oder Sepia ausgeführt. Köpfe und menschliche Figuren, zum Theil in vergrös- sertem Masstabe, in Kreide ausgeführt; Situations- zeichnen: Elemente des Plan- und Kartenzeichnens.

Derselbe.

3. Singen.

VI. 2 St. Ein- und zweistimmige Volkslieder und Choräle nach dem Gehör eingeübt. Nach Anthes Gesanglehre: Notenkenntniss, das erste und zweite Tetrachord, Dur-Tonleiter, Treff- und Notirübungen bis zum II. Cursus.

Schmitt.