Verlaufe der römiſchen Geſchichte. 8. Welche Umſtände wirken fördernd, welche hemmend auf die Ausbreitung des Chriſtentums im römiſchen Reich?
UI. 1.„Homeriſche Anſchaulichkeit“, an Beiſpielen erläutert. 2. Die Einſeitigkeit in der Klopſtockſchen Naturbetrachtung. 3. Klopſtocks Vaterlandsliebe, ſchwungvoll, aber blind. 4. Iſt wirklich die luſtige Franziska die einzige nicht komiſche Perſon in Leſſings Minna von Barnhelm? 5. Wo ſtehen Goethes Äußerungen über den Laokoon im Widerſpruch mit Leſſings? 6. Leſſings poetiſche Ankündigung(Lied 1 im Buch 2) im Verhältnis zu ſeinem Lebenswerk.(Klaſſ.⸗Aufſ.) 7. Goethes Kritik der Leſſingſchen Lehre von der Tragödie(Nachleſe zu des Ariſtoteles Poetik). 8. Worin beſteht die tragiſche Schuld der Emilia Galotti?
OI. 1. Schillers„Klage der Ceres“ verglichen mit Goethes Proſerpina. 2. Die Polytropie der Goetheſchen Jugendlyrik. 3. Inwiefern erblicken wir im 15. Idylll des Theokrit das Altertum von einer neuen, vertraulicheren Seite?(Klaſſ.⸗Aufſ.) 4. Der wahre Sinn von Schillers Göttern Griechenlands. 5. Iſt Fieskos Handeln begreiflich und widerſpruchsfrei? 6. Trifft Schillers Unterſcheidung von naiver und ſentimentaler Dichtung auf das Verhältnis von Goethes Egmont und Schillers Don Carlos zu? 7. Wellingtons Ausſpruch vom Enthuſiasmus, gemeſſen an der preußiſchen Erhebung von 1813. 8. Abiturientenaufſatz: Iſt die Beſchäftigung mit dem Altertum eher geeignet, eine weltbürgerliche als eine vaterländiſche Geſinnung; eher, eine republikaniſche, wie Bismarck meint, als eine monarchiſche zu erzeugen?
Freie Arbeiten.
Da die Anfertigung freier Arbeiten in das Ermeſſen der einzelnen Fachlehrer geſtellt war, ſo unterbleibt die Veröffentlichung der Themata.
Zeichnen.
Vorſchule I: Gerade Linie, Senkrechte, Wagerechte. Winkel.
VI: Die regelmäßigen Figuren der Ebene. Anwendung von Ornamenten.
V: Die krumme Linie. Anwendung an naturgeſchichtlichen Modellen, zuſammen⸗ geſtellten einfachen Körpern und Ornamenten.
IV: Die elementaren Grundſätze der Perſpektive: Die Theorie des Sehens praktiſch ermittelt durch die Glastafelperſpektive. Die perſpektiviſche Verjüngung. Horizont und Augen⸗ punkt. Die perſpektiviſche Verkürzung der horizontalen und vertikalen Fläche. Der Würfel in verſchiedenen Stellungen. Das perſpektiviſche Bild des kantigen Körpers in ſchräger Anſicht. Die Perſpektive des Kreiſes, des Cylinders, der Pyramide und der Kugel.— Verwendung an Hausmodellen(Teſtudo, röm. Haus, Baſilika, romaniſche Kirche ꝛc.) und Vaſen.
UIII: Lehre von Licht und Schatten. Kugel, Walze, Kegel. Anwendung an Holz⸗ modellen und Gipsmodellen.
OIII: Weitere Einführung in die Perſpektive. Organismus des Auges. Verkürzte krumme Figur. Anwendung an Modellen der römiſchen und fränkiſchen Rüſtung ꝛc.
II— I: Einführung in die Geſchichte der Baukunſt; Zeichnen von Gipsmodellen. übungen im Zeichnen von Landſchaften. Anfangskurſus in der Aaquarellmalerei.
Notiz: In VI— UII wird alles nach Modellen gezeichnet.


