Aufsatz 
Aufgabe, Stoff und Methode des Unterrichts in der Elektrizitätslehre / Georg Heußel
Entstehung
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7. Für den Zeichenunterricht von dem Schüler Werner Raykowski IIa ein ausgeſtopfter Mäuſebuſſard.

8. Sonſtige Schenkungen: Von der Agfa, Farbeninduſtrie⸗Aktiengeſellſchaft in Berlin ein Bild: Alpſpitze; von der Firma Photohaus Winterhoff in Gießen 10 kleine Kameras; von der Studienanſtalt in Gießen eine Kunſtmappe mit 12 Schülerarbeiten; von dem Schüler Hans Frhr. von Wolzogen la ein Bild von Poeſtalozzi; von dem Schüler Ernſt Niemann IV ein Diskus; von dem Verlag Adolf Sponholtz, Hannover, zur Verteilung an die Schüler der V-lIIIb 120 Stück des SchriftchensDie Fahrt in die Welt.

Allen Gebern ſprechen wir für ihre Zuwendungen unſeren wärmſten Dank aus.

Nachtrag.

Aus der Geſchichte der Anſtalt in den Jahren 1918 u4d 1927.

Der letzte gedruckte Jahresbericht aus der Kriegszeit erſchien Oſtern 1917. Seit 1918 konnten unter der Angunſt der Kriegs⸗ und Nachkriegszeit nur handſchriftliche Notizen für die Geſchichte der Anſtalt geſammelt werden, bis an Oſtern 1925 zum erſten Male wieder ein ge⸗ druckter Jahresbericht herausgegeben werden konnte.

Es dürfte daher angebracht ſein, die wichtigſten Ereigniſſe dieſer Jahre in einer kurzen überſicht zuſammenzuſtellen.

Nachdem ſchon die Jahresberichte von 1915, 1916 und 1917 von manchem lieben Schüler den Heldentod hatten melden müſſen, wären auch die erſten Blätter der letzten Kriegsjahre ſchwarz zu rändern geweſen; es fielen von Oſtern 1917 bis Oſtern 1918: Werner Stoeriko, Ernſt Becker, Walter Wolfgang Weimar, Hermann Duchardt, Wilhelm Michel; nach Oſtern 1918: Erwin Trapp, Otto Hofmann, Heinrich Allmendinger, Andreas Hüter, Hans Scheel.

Alle dieſe früheren Schüler werden im Gedächtnis ihrer Lehrer und Mitſchüler fortleben: ſie gaben ihr Beſtes, ihr junges, hoffnungsvolles Leben im Kampf für Deutſchlands Ehre und Größe.

Als vermißt wird geführt Rudolf Kumpf ſeit den ſchweren Kämpfen am Wintersberg, Mai 1917.

Rühmend hervorgehoben wird in den Akten die Tätigkeit der Schüler für die Kriegs⸗ anleihen, das Beibringen von Gold und die Sammlungen des Roten Kreuzes; mit Wehmut leſen wir heute von dieſen Opfern, die ſo gerne gebracht wurden, ganz zu ſchweigen von dem geſammelten Altmaterial, von Bucheckern, Brenneſſeln, Arznei⸗ und Teepflanzen.

Daß in den letzten Jahren des Krieges der Anterricht manche unliebſame Anterbrechung erleiden mußte, iſt begreiflich. Nicht nur die Grippe⸗Epidemien verurſachten Störungen, nicht nur der Erſatz der noch im Heeresdienſt ſtehenden Lehrkräfte war nicht immer ganz leicht, auch die Aufnahme der aus dem Felde zurückflutenden Truppen und die Demobilmachung brachten umfangreiche Störungen des Anterrichts mit ſich, war doch vom 21. November 1918 bis Mitte Februar die Anſtalt ganz oder teilweiſe der Nachrichten⸗Erſatz⸗Abteilung 18 zur Verfügung geſtellt worden.