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es wurde in einer Entfernung von anderthalb Linien ſchon abgeſto⸗ ßen. Dieſe Verſuche, welche wegen dem Folgenden hier eine Stelle fanden, gelingen mit allen Metallen und in allen wirkſamen Auſfloͤ⸗ ſungen, erheiſchen aber, da ſie fein ſind, einige Vorſicht und Ge⸗
wandheit.
Bey dieſen Erſcheinungen ſchien den Spitzen der Metalle kein ge⸗ ringer Einfluß zuzukommen; es ließ ſich daher vermuthen, daß dieſe Koͤrperform auch bey der Reduction und dabey eintrettenden Vege⸗ tation vorzuͤglich thaͤtig ſeyn wuͤrde. Dieſe Vermuthung wurde durch folgende Thatſachen vollkommen beſtaͤktigt. Ein platter,, an beyden Enden ſpitziger Kupferdrath wurde mit der Loͤſung des ſalpeterſau⸗ ren Silbers in Beruͤhrung gebracht. In dem Momente der Wech⸗ ſelwirkung beyder Koͤrper, bildeten ſich an beyden Spitzen, kleine Kreisflaͤchen des hergeſtellten Silbers, welche bereits in die ſchoͤn⸗ ſten Sonnen uͤbergegangen waren, als die Seitenlinien kaum erſt zu keimen begonnen. Man gebe ferner einem Eiſendrathe, etwa eine paraboliſche Kruͤmmung: ſo wird er z. B. in ſalpeterſaurer Wiß⸗ muthaufloͤſung, wenn die Seitenvegetation kaum noch bemerkbar iſt, an beyden Enden die ſchoͤnſten Sectorflaͤchen gebildet haben. Biegt man den Drath in einen ſpitzen Winkel, ſo werden die drey Spi⸗ tzen zugleich vegetiren. Bringt man dagegen eine wohlgeruͤndete Zinkplatte in ſalzſaures Kupfer, Zinn, Eiſen ec. ſo wird ſich entwe⸗ der gar keine, oder ſehr duͤrftige Vegetation zeigen, und nie ſah ich um einen kleinen Queckſilbertropfen, ohne andere Erregung, Vege⸗ tation entſtehen. Verbindet man aber jene Platte mit einem Drath von gleichartigem Metall: ſo wird man bald die Spitze mit froͤhlich wachſenden Zweigen umwuchert finden. Dieſe Erſcheinungen kehrten
durch


