rigen wollen. Unſre Scholaren hab
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haͤusliche Aufſicht und Behandlung Nachdruck zu geben, und uns offen und freymuͤthig mit⸗ zutheilen, was Sie noch zu wuͤnſchen oder woruͤber Sie zu klagen haben. Manche Klage
wird in der offnen Mittheilung durch eine
wahre Darſtellung der Sache gehoben, und
jede gegruͤndete recht dankbar von uns auf⸗ genommen werden, weil ſie uns ja aufmerk⸗ ſam macht auf das, was zu verbeſſern iſt. Einer von mehreren gehoͤrten Klage halte ich fuͤr noͤthig hier zu gedenken, der Klage nemlich, daß die Schuͤler zu Hauſe nicht Schul⸗Be⸗ ſchaͤftigung genug haͤkten. Das Beyſpiel der Fleißigen beweiſet, daß dieſe Klage nur von ſolchen veranlaßt wird, die ſich nicht beſchaͤf⸗
en ſo viel
zu thun, daß ihnen keine andre Mußeſtunden
uͤbrig ſind, als deren ſie zu ihrem Vergnuͤ⸗ gen und zu ihrer Erholung nothwendig be⸗ duͤrfen. Wer mehr Zeit uͤbrig zu haben vor⸗ giebt, der will ſich auf das Aufgegebne nicht vorbereiten, das Erlernte nicht wiederholen, und wir wuͤnſchen von Herzen, daß die Zahl
ſolcher Unluſtigen ſich immer mehr vermin⸗ dern moͤge..
unſre Schulpruͤfung wird nach der von mir vorgefu
ndenen Weiſe ſo eingerichtet wer⸗ den, daß am 16ten Morgens das Examen der Tertianer und. Auartaner, Nachmittags das der Primaner und Serdadanen, 65 iten 1 ie fran oͤſiſche Pruͤ ung ſtatt findet. Am demſelben Pne Nachmittags iſt die oͤffentliche Redeuͤbung. Die Redenden
1) Pri⸗


