oncles, des Archidiaconus Zimmermann in Hamburg, hat er die Grundzuͤge ſeiner theo⸗ logiſchen Denkart öffentlich dargeſtellt in ei⸗
ner Schrift, deren die„Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrſamkeit, Hamburg 1768
mit vieler Achtung(S. 209 und 307 f.) er⸗ wehnen und die zu Flensburg unter folgen⸗ dem Titel erſchienen iſt: Defenſio Zim-
mermannianae de Gen. I11, 17. ſententiae adverſus bibliothecam germanicam univer⸗ ſalem 112 S. 8. Streng orthodox dachte der
Verfaſſer dieſer Schrift in Abſicht der Got⸗ teslehre: eben ſo in Abſicht auf Wahrheit
und Recht, denn Gott und Wahrheit und
Recht hielt er fuͤr einig und unzertrennlich.
Seine ſtrenge Loialitaͤt bewieß er nicht nur
durch die unbedingte und bis auf Stunde und Minute puͤnctliche Unterordnung unter ſeine Schuldigkeit, ſondern auch durch ſeine
Urtheile uͤber oͤffentliche Weltbegebenheiten
z. B. die amerikaniſche und franzoͤſiſche Re⸗
volution, die er ſchlechthin mißbilligte, und
die engliſche Verfaſſung, die er vornemlich darum ſo hoch achtete, weil nach ihr ſogar
der Buchſtabe des Geſetzes unverlezlich iſt. Seine hohe Achtung fuͤr die Wahrheit offen⸗
bahrte ſich in ſeiner Gradheit, Offenheitund unumwundenen Darſtellung deſſen, was er
dachte⸗


