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Als Reoner werden folgende hofnungsvolle Juͤnglinge am zweyten Tage unſrer Examensfeyerlichkeiten auftreten:
„Aus der erſten Blaſſe.
1) Daniel Wilhelm Schmittborn von Obercleen handelt lin einer deutſchen von ihm ſelbſt verfertigten Rede, vom Gluͤck einen wahren Freund iu haben, und nimmt vom Paͤdagog Abſchied..
2) Friedrich Philipp Draudt aus der Pfalz reder vom wohl⸗ thaͤtigen Einfluß der Freyheit auf die Gluͤckſeeligkeit der Menſchen.(lateiniſch)
3) Hermann Chriſtian Fech aus dem Waldeckiſchen deklamirt ein franzoͤſiſches Gedichte Diſcours de la liberte. 1
4) Joh. Heinrich Curtmann aus Alsfeld redet von dem Nul⸗ zen ſich fruͤh mit der Geographie bekannt zu machen. (lateiniſch)
Aus der zweyten Klaſſe.
1) Karl Franz Sues aus Gieſen zeige die mancherley Schick⸗ ſale der Gelehrſamkeit, in deutſchen Verſen..
2) Georg Friedrich Balthaſar Taſche aus Gieſen ſtellt die Prdlunn des Philemons und der Baucis vor.(fran⸗ zoͤſi
3) Philipp Chriſtian Zimmermann aus Gieſen ſchildert lateiniſch den Tharakter Luthers.
Auo der dritten laſſe.
1) Ernſt Friedrich Ludwig Höfeld aus Oberwiedersheim detla⸗ mirt eine Idylle von Kleiſt.
2) Gottlieb Auguſt Berchelmann aus der Pfalz ſtellt in einer deutſchen Rede den Tod des Sokrates vor.
3) Georg Karl Friedrich Koͤſter redet in einem Gedicht von Un von der Gluͤckſeeligkeit.—
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