Aufsatz 
Von dem Ursprung der griechischen Accentzeichen / Karl Philipp Michael Snell
Entstehung
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richt zu geben. Und da ſich ſeit dem Oſterexamen dieſes Jahrs nichts hauptſaͤchliches darin veraͤndert hat; ſo kann ich mich auf dasienige, was damals durch den Druk bekant gemacht worden, berufen. Der oͤffentliche Unterricht, welchen der Herr Paͤdagogiarche, die vier ordentliche Lehrer, nebſt den Sprach⸗ und Kunſtmeiſtern, den Sommer hindurch in Wiſſenſchaften, Sprachen und freien Kuͤnſten gegeben haben, wird im naͤchſt⸗ kommenden Winterhalbjahr eben ſo, wie er angefangen worden, fortgeſetzet werden: kleine Veraͤnderungen in dem Vortrag der Lectionen, welche die Beduͤrfniſſe ieder Klaſſe von Zeit zu Zeit erfordern, nicht mitgerechnet.

Was bisher, und inſonderheit im lezten halben Jahr, bei den Schuͤlern ausgerichtet worden ſei, daruͤber erſuchen wir das Publikum, beſonders unſere Vorgeſezten, Goͤnner und Freunde, zu urtheilen. Es wird Ihnen dazu Gelegenheit ge⸗ geben werden in derienigen oͤffentlichen Pruͤfung, welche den 9ten und 1oten Sept. in dem Paͤdagogium alhier angeſtellet

werden ſoll: wozu wir uns Ihre hochgeneigte Gegenwart er⸗ itten.

Die Feierlichkeit des Examens werden am zweiten Tage Nachmittags um 2. Uhr einige Juͤnglinge mit kurzen Reden, welche ſie unter der Aufſicht der Lehrer ſelbſt verfertigt haben,

beſchlieſen. 3 Aus der erſten Klaſſe wird Henrich Wilhelm Koch aus Gieſen handeln de Praeſlantia lit- 11d terarum, in Proſa. udwig Albere Wilhelm Aoͤſter aus Weilburg, Sur la Gran- deur de Dieu, in Werſen.

Chriſtian Franz Boch aus Gieſen wird einige Beweiſe vortra⸗ gen, daß eine Erdſtache mit Bergen und Thaͤlern beſſer ſei/ als eine ebne und abgerundete.

Ludwig