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C. In den Kunstfertigkeiten;
Schreiben, 3 St. Nach Vorschriften des Lehrers Schütz, der diesem Unterrichte vorsteht.
Freies Handzeichnen, 2 St. Nach Originalen des Lehrers Tilge, der diesen Unterricht leitete.
Gesang, 2 St. Die Schüler dieser Klasse nahmen Theil am Unterricht in der 2. Singeklasse, der sich über die Kenntniss der Noten, des Taktes und der Tonarten erstreckte. Der Collab. Selckmann unterrichtete hierin und liess ein- und zweistimmige Gesangstücke, Choräle und Lieder singen.
2. Im Winter 18 zp9.
(Classenordinarius: der Collab. Bledow.) Die Schüler hatten wöchentlich 32 Lehrstunden.
A. In den Wissenschaften:
Religion, 2 St. Der Collab. Selckmann erklärte den Katechismus, und liess die Schüler in der Bibel lesen, Sprüche aus derselben und Lie- der aus dem neuen Gesangbuche wurden auswendig gelernt.
Rechnen, 5 St. Wie im Sommersemester.
Geschichte, 2 St. Der Schulamtskand. Obenans erzählte die wichtig- sten Begebenheiten aus der Geschichte der alten Völker bis zu den puni- schen Kriegen nach Welter.
Geographie, 6 St. Eine Uebersicht der gesammten Geographie wurde vom Collab. Hörschelmann nach seinem Lehrbuche gegeben.
B. In den Sprachen:
Französisch, 5 St. Im Lesen und Uebersetzen aus dem 1. Abschnitte des Heckerschen Lesebuchs übte der Collab. Bledow die Schüler in 3 St. In den beiden anderen Stunden wurde die Grammatik bis zu den regel- mässigen Zeitwörtern incl. durchgenommen. Leichtere Stücke aus dem Le- sebuch wurden von den Schülern gelernt..
Deutsch, 5 St. Der Unterricht, vom Collab. Selckmann ertheilt, zerfiel in den grammatischen, betreffend die Entwickelung der Redetheile aus Be- griffen, deren Beugung und Zusammensetzung zu Sätzen, und in der ortho- graphischen. Sprachübungen fanden in einer Stunde Statt.
C. In den Kunstfertigkeiten: Schreib en, 3 St. Nach leichten Vorschriften und Anweisungen des Schreiblehrers Schütz.


