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Verbum und Nomen, Zahlwörter und Partikeln. In beiden Abteilungen die dem Lehrstoffe ent- sprechenden Lernwörter aus der Grammatik. Halbjährlich 6—8 Probearbeiten in der Klasse. Lehr- buch: Seffer, Lehrbuch der hebräischen Sprache. Oberlehrer Dr. Tröger.
Geschichte: 3 Std. 1. Halbjahr: Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen. Geographie von Alt-Griechenland. 2. Halbjahr: Römische Geschichte bis Augustus. Uberblick über die Kaiserzeit. Geographie von Alt-Italien. Lehrbuch: Herbst, Hilfsbuch I. Cauer, Tabellen. Oberlehrer Dr. Böttner, bezw. Oberlehrer Dr. Kalkoff.
Erdkunde: Gelegentliche Wiederholung der Geographie der außereuropäischen Erdteile. Lehrbuch wie in Ib. Oberlehrer Dr. Böttner, bezw. Oberlehrer Dr. Kalkoff.
Mathematik: 4 Std. In jedem Semester dasselbe: Arithmetik: Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen(einschl. der quadratischen) mit mehreren Unbekannten. Arithmetische und geometrische Reihen erster Ordnung. Geometrie: Abschluß der Khnlichkeitslehre(Goldener Schnitt. Einiges über harmonische Punkte). Trigonometrie: Ebene Trigonometrie nebst Übungen im Berechnen von Dreiecken, Vierecken und regelmäßigen Figuren. Monatlich eine häusliche und eine Klassenarheit. Lehrbücher: Kambly I, II, III. Gauß, Logarithmen. Professor Dr. Täschner, bezw. Professor Dr. Beinling.
Physik: 2 Std. 1. Halbjahr: Wärmelehre und Wiederholung der chemischen Grundbegriffe. 2. Halbjahr: Magnetismus und Elektrizität. Schriftliche Arbeiten wie in IB. Lehrbuch wie in IB. Kand. Petzoldt, bezw. Professor Dr. Beinling.
Unter-Sekunda l und 2. Ordinarius: Professor Dr. Nather, bezw. Professor Dr. Peiper.
Religion: 2 Std.(I und II zusammen). 1. Halbj.: Übersicht über den Inhalt der Bücher des alten Bundes. Lesen aus den Propheten und andern dichterischen Büchern, außer den Psalmen. 2. Halbj.: Ubersicht des Inhalts der Evangelien und Erklärung des Evangelium Matthäi. In beiden Halbjahren: Wiederholung des Katechismus und Aufzeigung seiner inneren Gliederung. Wiederholung von Sprüchen, Liederstrophen und Psalmen. Lehrbücher wie in IIA. Oberlehrer Dr. Tröger.
Deutsch: 3 Std. Praktische Anleitung im Auffinden und Ordnen des Stoffes(Invention und Disposition). Lesestoff im Sommer: Schillers Abfall der Niederlande und Schillers Jungfrau von Orleans; zu Hause: Lessings Minna von Barnhelm. Im Winter: Schillers leichtere Gedichte mit Ausnahme der Balladen und der Glocke und Goethes Hermann und Dorothea; zu Hause: Schillers Maria Stuart. Vorträge kleiner eigener Ausarbeitungen. Im Sommer: 2 häusliche und 2 Klassenaufsätze(2—3 Std.), bezw. ein Prüfungsaufsatz; im Winter: 3 häusliche und 2 Klassen- aufsätze, bezw. ein Prüfungsaufsatz. Professor Dr. Roseck, bezw. Professor Dr. Meister.
Themata zu den deutschen Aufsätzen in IIb 1. Sommer 1893: 1. Gianibelli, der Archimedes Antwerpens. 2. Worin besteht die Lösung des Knotens in„Minna von Barnhelm“? 3. Welche Personen hatten bis 1740 Einfluß auf Wissen und Handlungsweise Friedrichs des Großen. Nach Paganel. 4.(Klassenaufsatz). Isabeau und die Jungfrau von Orleans zwei Friedensstifterinnen. Winter 1893/94: 1. Worin besteht die Schuld der Maria Stuart? 2. Zusammenhang der Reden und, Begebenheiten in den ersten zwei Gesängen von„Hermann und Dorothea“. 3. Veranlassung und Verlauf des ersten schlesischen, Krieges nach Paganel. 4.(Klassenaufsatz). Der Segen des Ackerbaues nach Schillers Eleusinischem Feste. 5.(Prüfungsaufsatz). Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn in Goethes„Hermann und Dorothea“.
Themata zu den deutschen Aufsätzen der Ib 2: Sommer 1893: 1. Elternhaus und Heimat der Jungfrau von Orleans. 2. Wie zeigt sich das Walten der Gerechtigkeit in den drei Balladen:„Die Kraniche des Ibykus“,„Der Gang nach dem Eisenhammer“,„Der Graf von Habsburg“? 3.(Klassenaufsatz). Der Einfluß der Not auf den Menschen nach den Sprichwörtern„Not kennt, kein Gebot, Not bricht Eisen, Not lehrt beten“. 4.(Prüfungsaufsatz). Der Krieg von 1864 in seinem Entstehen und Verlauf. Winter 1893/94: 1. Der Taucher von Schiller(frei erzählt). 2. Schilderung des Lebens in einer kleinen Stadt am Ende des vorigen Jahrhunderts, nach Goethes„Hermann und Dorothea“. 3. Welches ist der Grund- gedankéi in Schillets Gedicht„Die Kraniche des Ibykus“. 4. Die Perserkriege, das Heldenzeitalter der Griechen. 5.(Klassen- aufsatz). Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn in Goethes„Hermann und Dorothea“


