Aufsatz 
Die Schul-Disciplin als Erziehungsmittel : ein pädagogischer Versuch / von Franz Idzikowski
Entstehung
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C. Statiſtik des Gymnaſiums.

I. Frequenz der Anſtalt bis zum 1. Auguſt, wo dieſe Nachrichten geſchloſſen wurden..

Nach dem Beginn des neuen Schuljahres betrug die Schülerzahl i

4. 7. 4.

k 5 5 ,i

5 5 A 3 a5 8 3 .53 52 52 54 53 55 52 54 64 56 45 61= 651 Davon ſind abgegangen....... 4 9 7. 5 11 7 12 5 8 7 13 241= 112 es blieben............ 49 43 45 49 42 48 40 49 56 49 32 37= 539 Dazu traten im Laufe des Jahres 3 18 11 6 9 3 9 2 4 6 5 5= 81 Es waren alſo am 1. Auguſt... 52 61 56 55 51 51 49 51 60 55 37 42= 620

Es ſind im Ganzen dieſes Schuljahr 220 neue Schüler inſcribirt worden, nämlich 139 am Anfange des Jahres und 81 während der Dauer deſſelben; da nun zu Anfange 651 Schüler vor⸗ handen waren, ſo waren alſo aus vorigem Jahre 512 übernommen worden. Von den, während des Schuljahres abgegangenen 112 Schülern ſind einige auf andere Schulen, die meiſten ins bür⸗ gerliche Leben übergegangen; manche haben die Anſtalt, zum Theil kurze Zeit nach ihrer Aufnahme wieder verlaſſen, weil ſie ſich entweder zu ſchwach fühlten oder ſich in ihren Erwartungen, hier ein bequemes und flottes Leben führen zu können, getäuſcht fanden; acht ſind von uns ſelbſt von der Schule, theils wegen unheilbaren Unfleißes, theils wegen Unredlichkeit entfernt worden. Weg⸗ geblieben ſind ohne Abmeldung die Ober⸗Primaner Heinrich Goldſtücker, Agathon Nowack und Heinrich Paul, nachdem ſie im Abiturienten⸗Examen nicht beſtanden; der Unter⸗Secundaner Roman Mazurkiewicz, die Tertianer Lorenz Szymanski und Carl Weſchke, die Quartaner Ferdinand Albrecht, Magnus Blank, Theodor Hennig, Wilhelm Münſterberg, Wilhelm Zänker, die Sextaner Guſtav Fleiſcher und Carl Schütze. Mehrere unter ihnen haben bedeutende Schulgeld⸗Reſte hinterlaſſen. Durch den Tod haben wir leider im verfloſſenen Schuljahre fünf Schüler verloren, nämlich die Unter⸗Secundaner Karl Adam und Wilhelm Palm, welcher letzterer im Waſſer verunglückt iſt, die Tertianer Karl Krahl und Friedrich von Lipinski und den Quintaner Eugen Müller.

Die Frequenz war übrigens dieſes Jahr die ſtärkſte ſeit einer langen Reihe von Jahren, die Summe aller Schüler, die eine kürzere oder längere Zeit dieſes Jahr dem Gymnaſium angehörten, betrug 732. ¹

II. Die Sammlungen des Gymnaſiums.

Die Lehrerbibliothek enthielt laut vorjährigem Programm Seite 52 am erſten Auguſt: 4406 Werke in 7999 Bänden. Dazu kamen: a) durch Schenkung... 8 9 b) durch Ankauf....... 27 ⸗⸗ 65

Summa 4441 Werke in 8073 Bänden.