Aufsatz 
Commentar zu Plato's Phaedrus / Carl Schmelzer
Entstehung
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Secunda und Prima. Uebungen im Baumschlag, im Zeichnen von Thieren und menschlichen Fi-

.

guren, von in 2 verschiedenen Kreiden ausgeführten Köpfen und grösseren Genrebildern. Uebun-

cen im Laviren mit chinesischer Tusche und Sepia, sowie im Aquarellmalen und im Federzeichnen. Perspective. 2 St. Pieritz.

Turnunterrichf.

Derselbe wurde Mittwochs und Sonnabends Nachmittag in 4 aufeinanderfolgenden Stunden an die in 4 Abtheilungen geordneten Schüler des Gymnasiums, mit Hinzunahme der Schüler der gleich- laufenden Realclassen, ertheilt. Die Vorturner hatten ausserdem wöchentlich zwei besondere Uebungs- stunden. Der Anfang jeder Turnstunde wurde zu Lauf-, Frei- oder Ordnungsübungen verwendet, auf die bei einmaligem Wechsel der Geräthe Uebungen an diesen folgten. Im Sommersemester sind auf dem hierfür sehr günstig gelegenen Turnplatze auch Turnspiele vorgenommen worden. Im Winter- semester wurden bei günstigem Wetter mit je zwei Parallelclassen wiederholt Marschübungen ausge-

führt. Müller.

Folgende Themata sind von den Schülern der Prima und der beiden Secunda schriftlich bearbeitet worden.

a. im Deutschen. 1. Prima.

1) Willst du, dass wir mit hinein In das Haus dich bauen, Lass es dir gefallen, Stein, Dass wir dich behauen. 2) Der Tod des Patroklos, nach II. XVI. 3) Sündentspross'ne Werke Erlan- gen nur durch Sünden Kraft und Stärke. 4) Die Rede des Lysias und die erste Rede des Socrates in Plato's Phaedrus. 5) Hôchvart twinget kurzen man, Daz er muoz uf den zehen gän. 6) Brauche dein Gut, wie ein Mensch, der einst wird sterben, und spare deine Besitzungen, wie Einer, der leben noch will. 7)(Classenarbeit): a) Bescheidenheit ziert den Jüngling. b) Thyrsosschwinger sind viel, doch wenige nur der Bacchanten. 8) Die Demuth ist der Grund, der Deckel und der Schrein, In dem die Tugenden stehn und beschlossen sein. 9) Charakteristik des Phaedrus. Nach Plato's Phae- drus. 10) Ey ro-g olxsfordt ögrig Eor' dνν ouorög, qœweirai xd e⁴νεαι dtxααιο

2. Secunda gymnasialis.

1) Die drei englischen Feldherrn in der Jungfrau von Orleans. 2) Ueber die Entschuldigung: Die Andern machen es ebenso. 3) a) Des Marius Antrittsrede(nach Sal. Jug. c. 85). b) Ueber- setzung einer Stelle der Odyssee in die Nibelungenstrophe.- 4) Was hat Dorothea erlebt, bevor sie in Goéthe's Dichtung auftritt? 5) a) Die That Tells und die That Parricidas. b) Johannes Parri- cidas Flucht über die Alpen(Metrischer Versuch). 6) a) Die Besitzung des Wirthes in Goethes Hermann und Dorothea. b) Durch welche Tugend zeichnet Goethe seine Dorothea besonders aus? c) Wie unterscheiden sich die patriotischen Reden Hermanns im 4. und im 9. Gesange? 7) a) Die Rückkehr der Herakliden verglichen mit der der Israeliten. b) In den Ozean schifft mit tausend Ma- sten der Jüngling; Still auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis. 8) a) Ueber die Frage: Was habe ich davon? b) Nacherzählung von Goethes BalladeHerein, o du Guter u. s. f. 9) 8 Die Nibelungen und Siegfrieds frühere Thaten. b) Das Leben Rüdigers von Bechlar'n. 10) a) Was nennt Sokrates eudatta?(nach Xenoph. Memor.) b) Herkules am Scheidewege(Paramythie nach Xenoph. Mem. II. 1.) c) In welcher Weise und aus welchen Gründen hat Schiller die dem Ring des Polykrates zu Grunde liegende Erzählung Herodots umgestaltet? 11) Beschreibung eines Gemäldes, eine Scene aus UhlandsDes Sängers Fluch darstellend.(Briefform.) 12) a) In wel- chem Zusammenhang stehtWallensteins Lager mit den beiden anderen Stücken der Trilogie? b) Was trieb Octavio, was Buttler zum Verrath an Wallenstein?

3. Secunda realis.

1) Der Gubener Kirchhof. 2) Wer ist weniger zu beklagen, der Blinde oder der Taube? 3) Welche Bedeutung in der Weltgeschichte hat die Erfindung der Buchdruckerkunst? 4) In-