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8. Rechnen. Im Sommer 4 St. w. Elemente bis zum Bruchrechnen, verbunden mit Ubungen im Ropfrechnen. Praktik. Herwig. Im Winter 4 St. w. Die 4 Species und Bruchrechnung nach Koppe, anfangs Prakt. Herwig, hernach Prakt. Heermann.
B. Technische Lehrfächer.
1. Schönschreiben. Im Sommer u. Winter in Tertia g. 1 St. w.; in Tertia r. 2 St. w.; in Quarta g. und r. gemeinsam 2 St. w.; in Quinta 2 St. w. ZEL. Storck.
2. Zeichnen. Im Sommer und Winter in Tertia g. 1 St. w.; in Tertia r. 2 St. w.; in Quarta g. 2 St. w.; in Quarta r. 3 St. w.; in Quinta 2 St. w. ZL. Storclt.
3. Gesang. Im Sommer und Winter 6 St. w., wovon 2 8t. für die Elemente, 4 St. für die getrennten Stimmen. Musiklehrer Volckmar und Cantor Kapmeier.
4. Gymnastik. An 2 Tagen in der Woche wührend des Sommerhalbjahrs wurden erst von 6— 8 Uhr, hernach von 5— 7 Uhr Abends die Turnübungen angestellt. Z. L. Storck und Reicherzer.
II.
Chronik des Gymndsizms.
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Die Eröffnung des Schuljahres 184 ⅜ erfolgte am 12. April 1847 durch Prüfung der zur Aufnahme ins Gymnasium Neuangemeldeten, der Schluss dagegen nach öffentlicher Prüfung sämmtlicher Klassen mit Entlassung der zur Universität Abgehenden am 12. April 1848..—
Der Unterricht während des Sommerhalbjahres ward weder durch Kranlcheit eines LEehrers, noch durch andere Verhältnisse gestört.
Die Pfingstferien dauerten vom 22. bis 26. Mai, die Sommerferien dagegen vom 5. bis 26. Juli.


