Aufsatz 
Über das Leben und die Werke des Aeschylus : Abhandlung in latein. Sprache / von [Eduard Reinhold] Lange
Entstehung
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während der drei ersten Jahrhunderte. Im Wintersemester erklärte der Director Ribbeck einen Theil des Evangelii Johannis und trug eine Einleitung in die christliche Glaubenslehre vor.

Mathematik. Der Prof. Benckendorff lehrte in 2 w. St. die sphärische Trigono- metrie, ferner die Theorie der arithmetischen Reihen höherer Ordnung, so wie der logarith- mischen Reihen und der Gleichungen des dritten Grades. Ausserdem beschäftigte er im 2ten Semester die Nicht-Hebräer mit Aufgaben aus der Lehre von den Berührungen und mit der geometrischen Betrachtung der Kegelschnitte. Der Prof. Dove trug in 2 w. St. die Stereome- trie und Trigonometrie, so wie die Lehren von den Kegelschnitten, den höheren Gleichun- gen und Reihen vor.

Geschichte. 2 St. w. Geschichte der drei letzten Jahrhunderte; im isten Semester (bis auf den westphälischen Frieden) vorgetragen vom H. Prof. Brunnemann; im Winter fortgeselzt vom Doct. Zimmermann, Mitglied des K. Seminars für gelehrte Schulen.

Physik. 2 St. w. Prof. Dove. Mechanik und Optik. Der Unterricht in der Natur- lehre ward hier, wie in allen Classen des Gymnasiums durch vielfältige Versuche mit Be- nutzung des der Anstalt gehörigen physikalischen Apparats erläutert.

Im Sommerhalbjahr wurde, während der hebräischen Lectionen, den künftigen Rechtsbe- flissenen der stiftungsmässig angeordnete Unterricht zur Vorbereitung auf das juristi- sche Studium von dem Herrn Professor Dr. Rudorff ertheilt.

Philosophische Propädeutik. Der Director Ribbeck setzte den früher angefan- genen Vortrag der allgemeinen Grammalik fort, wobei sich vielfältige Gelegenheit bot und benutzt wurde, die Elemente der Logik zu repetiren. 1 Stunde wöchenllich.

II. Secunda, Ordinarius im 1sten Semester: Hr. Proſfessor Brunnemann; im Zzceiten Semester: Proféssor Lange.

1. Sprachunterricht.

Latein. Der Professor Lange erklärte die zweite Philippica des Cicero, so wie die Reden pro lege Manilia und die i1ste in Catilinam(2 St.); ferner das 25ste und 268te Buch des Livius(2 St.) und übte die Schüler im Lateinisch-Schreiben durch(wöchentlich 2mal angefertigte) Extemporalien und freie Aufsätze(3 St.). In einer St. w. lehrte er latei- nische Syntax nach Zumpt's Grammatik. Während des Wintersemesters setzte er auch die im Sommer von Herrn Prof. Brunnemann geleitete Lectüre der Aeneide des V. irgilius fort(2 St.). Mit den Nicht-Hebräern las der Professor Jäkel in 2 w. St. im 1sten Seme- ster die Adelphi und den Heautontimorumenos des Terenz, im 2ten den Twinummuus und die Aulzlaria des Plautus. Zusammen 12 lat. St.

Griechisch. 8 Stunden. Der Prof. Lange liess Xenophon's Anabasis, das 5te und é6te Buch, zum Theil ins Lateinische, übersetzen, benutzte auch die Erklärung dieses Autors