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mit der fränkiſchen Macht; er ließ, um ſein Reich zu ſichern, den berühm⸗ ten Danewirk 3³7) anlegen, einen Wall längs der Eider von der Nordſee bis zur Oſtſee, in welchem nur eine einzige Pforte für Wagen und Pferde ge⸗ weſen ſeyn ſoll, und unterhandelte auch im folgenden Jahre zu Badenfliet einen Frieden. Indeß bewies die von ihm veranlaßte Ermordung Traſi⸗ ko's ³s) und ſeine laut ausgeſprochene Drohung nächſtens ſelbſt mit Heeres⸗ macht nach Aachen zu kommen ³⁰) und ſich zum Herrn von Teutſchland zu machen, wie wenig Ernſt es ihm um den Frieden ſey; auch kam keiner zu Stande. Karl ließ unterdeſſen zwei Feſtungen gegen die Dänen erbauen, die eine Eſſelfeld an der Stoer, wird für das jetzige Itzehoe, die andere unge⸗ nannte für das Schloß Hohebuchi, woraus ſpäter Hamburg“¹) entſtand, gehalten*¹). Godrik, der während dieſer Zeit in Irland eingefallen war und vergebens durch die Vermittelung des friefiſchen Herzogs eine Verſöh⸗ nung mit Karln verſucht hatte 4²), erſchien im Jahr 810 unvermuthet mit einer Flotte von 200 Schiffen an den frieſiſchen Inſeln 43). Nach ihrer Ver⸗
37) Ann. Loisel. p. 45.— Pontanus, Rer. dan. I. 4. p. 92, in Pontoppidani Gesta et vestigia Danorum extra Daniam. T. III. p. 54. Aggesta terra truncis et stipitibus arborum compacta, ingens sepimentum surgit.— S. die Charte bei Tarner Hist. of the Anglo-Saxons. T. I. vergl. mit der Charte von Kruse sub fin. a. 900. Depping. T. I. 105. On en voit encore quelques restes sur la frontière de Jutland.
38) Ann. Loisel. p. 46.
39) Eginh. vit. Car. M. ap. Du Chesne. T. II. p. 98.
40) Schuͤtze, Geſch. v. Hamburg. Th. I. S. 69. Es hatte von dem daran ſtoßenden Hamme(Wald, Ort, wo bei Buͤſchen und Baͤumen gute Weide iſt; Hamburgum urbs inter pascua et saliceta) ſeinen Namen. Schuͤtze, S. 56.
41) C. A. Menzel, Geſch. d. Teutſchen. Th. 2. S. 487.
42) Ann. Loisel. p. 46. Eg. Ann. p. 255. Ann. Met. p. 294.
43) Ann. Loisel. p. 47. Eg. Ann. p. 256. Chron. Moissiac. ap. Du Chesne. T. III. p. 146. Ann. Bert. p. 170. Ann. Met, p. 295.


