Peltigera pusilla, Dill. Zwerg⸗Schildflechte. In lichten Nadelwäldern, an Hügeln u. ſ. w., nicht häufig. Fundorte: Zwiſchen Mombach und dem Leniaberg.
b. Thallus unterſeits mit Fibrillen.
a. Unterſeits mit weißen oder weißgrauen Adern: Peltigera canina, L. Hunds⸗Schildflechte. In Wäldern, an Abhängen, Gräben ꝛc. gemein. Fundorte: Langen(Koberſtadt), Seeheim, Frei- Laubersheim, Fürfeld, im Huttenthal, Bingen (Rochusberg), Mombach u. ſ. w. b. Unterſeits mit ſchwarzbraunen Adern. 1. Thallus mit ſchwärzlichen Warzen: Peltigera aphthosa, L. Warzige Schildflechte. In ſchattigen Laubwäldern, in Hohlwegen, an be⸗ mooſten Felſen. Fundorte: Dieſelben wie bei voriger Art. 2. Thallus ohne Warzen. * Thallus glänzend, glatt, dünnhäutig, blaugrün, unten weiß, die fruchttragenden Lappen vielteilig: Peltigera polydactyla, Hoffm. Vielfingerige Schild⸗ flechte. Auf bemooſten Stellen in Wäldern, auf Gras⸗ plätzen und Felſen. Fundorte: Auf Felſen im Fel⸗ ſenmeer, zwiſchen Seéeheim und Ober-Beerbach, Wöllstein und Neu-Bamberg, im Huttenthal, Bingen(Rochusberg), Dannenfels. ** Thallus glanzlos, lederartig, braunrot, unten grau, Lappen tief eingeſchnitten: Peltigera rufescens, Fr. Rotbraune Schildflechte. Im Flachlande wie im Gebirge ſehr häufig. Fund⸗ orte dieſelben wie bei voriger Art.
Siebente Familie: Parmeliaceae, Hook.
Thallus blattartig, häutig oder lederartig, ver⸗ ſchieden gefärbt, horizontal ausgebreitet oder aufſteigend, beider⸗ ſeits berindet, mittelſt Haftfaſern befeſtigt, mehr oder weniger lappig⸗zerſchlitzt. Apothezien napfförmig, anfangs geſchloſſen, lecanoriniſch(thallodiſch berandet).
Gattungen. 1. Thallus großlappig, mit der untern Seite nicht durchweg ange⸗ 3*


