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kurzem Gras. Fundorte dieſelben wie bei der vorigen Art.
II. Podetien von trichteriger Andeutung.
a. Podetien mit weißlichem oder grünlichem feinem Staube überzogen, walzenförmig, 2—4 cm hoch: Cladonia uncinata, Hoffm. Hakenförmige Säulenflechte. Auf feuchtem Humusboden in Hohlwegen, auf faulen, morſchen Äſten. Fundorte: Seeheim, Auer- bacher Schloß, Wöllstein(Höllberg), im Hutten⸗ thal, am Wege zwiſchen dem Forſthaus Rheingrafen⸗ ſtein und Frei-Laubersheim.
b. Podetien ohne ſtaubige Bekleidung.
a. Podetien einfach oder gabeläſtig oder ſtrauchig, mit kleiigen oder blättrigen Schuppen rauh überzogen, 2 bis 4 em hoch:
Cladonia squamosa, Hoffm. Schuppige Säulenflechte. Auf ſchattigem Waldboden, zwiſchen Mooſen und Flechten, an morſchem Holzwerk und Baumwurzeln, beſonders von Buchen und Eichen. Fundorte: Auf dem Felsberg, zwiſchen Seeheim und Nieder-Beer- bach, zwiſchen Offenthal und Urberach, bei Gross- Gerau(Park), zwiſchen Wörrstadt und Venders- heim, Wöllstein und Neu-Bamberg, bei Fürfeld, Dreisen und Dannenfels.
b. Podetien verkürzt, 1—3 mm hoch, ganzrindig,(weder hlättrig, noch kleiig, noch körnig), bisweilen geteilt. Aſte und Äſtchen alle gleich hoch:
Cladonia caespiticia, Flk. Raſenartige Säulenflechte. Selten. In Nadelwäldern und an Waldrändern. Ich fand dieſelbe am Eichelberg bei Fürfeld und bei Dannenfels.
IV. Crustaceae.
Thallus kruſtenförmig, bald verſchwindend. Podetien ſtrauchartig. a. Rindenſchicht fehlt,(Podetien unberindet); Podetien ſtrauch⸗ oder baumartig veräſtelt, die fruchtbaren Aſte aufrecht, die ſterilen überhängend: Cladonia rangiferina, L. Renntierflechte. Uberall auf trockenem und feuchtem Boden der Wälder und Heiden, oft weite Strecken überziehend. Fundorte: Giessen(W. Wagner, 1815), See-


