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b. Podetien körnig überzogen, echte Becherbildung: Cladonia cornucopioides, L. Scharlachflechte. Von W. Wagner 1815 bei Rossdorf, von mir auf den Felſen im Felſenmeere, bei Wöllstein, Neu-Bamberg und Dannenfels geſammelt.
2. Apothezien gelb.
A. Ohne Becherbildung. Podetien ſehr kurz, bis 2 em lang, zart, körnigwarzig, aufwärts geteilt; AÄſtchen gleich hoch: Cladonia Botrytis, Hag. Traubige Säulenflechte. Auf alten Baumſtümpfen im Walde zwiſchen Frei- Laubersheim und Münster a. St.
B. Mit Becherbildung. Podetien walzenförmig, bis 4 cm lang, mit gelblichgrünem, feinem Staube überzogen. Becher einfach oder wenig ſproſſend:
Cladonia carneola, Fr. Fleiſchfarbige Säulenflechte. An Waldſäumen, auf Heideboden und morſchem Holze: Zwiſchen Wöllstein und Neu-Bamberg.
3. Apothezien braun. A. Becher durch ein Häutchen geſchloſſen.
I. Podetien mit glatter, hornartiger, höchſtens etwas riſſiger Rinde; nackt oder beblättert.
a. Podetien einfach, meiſt geteilt, mehr oder weniger be⸗ blättert, am Grunde geſchwärzt. Becher unregelmäßig, kammartig zerſchlitzt:
Cladonia degenerans, Flk. Ausgeartete Säulenflechte. In lichten Nadelwäldern und an Waldſäumen. Bei Seeheim, zwiſchen Wöllstein und Neu-Bamberg, Mainz und dem Leniaberg, zwiſchen Dreisen und Dannenfels am Donnersberg.
b. Podetien meiſt einfach, ſelten gabelig verzweigt, grünlich oder bräunlich. Becher regelmäßig.
a. Podetien ſehr ſchlank; Becher trompeten⸗ oder rüſſel⸗ förmig und oft mit pfriemlichen Sproſſungen:
Cladonia gracilis, L. Schlanke Säulenflechte.
In lichten Yadelwäldern, an lichten Waldplätzen: Wöllstein(Olberg und Höllberg), am Wege zwi⸗ ſchen Frei-Laubersheim und dem Forſthaus Rhein⸗ grafenſtein, auf den Felſen im Felſenmeer, am Wege vom Melibokus nach Jugenheim.
b. Podetien kurz becherförmig. Bacher aus ihrer Mitte wiederholt becherſproſſend:


