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Studien beurlaubt, seit Oktober 1912 ist er Volontär an der H. B. zu Bad-Nauheim. 172. Krämer, Adam 1910—- 1911. géeboren Büdesheim 8. 2. 1885, Kaplan in Lämmerspiel 1909, Wald-Michelbach 1909, Friedberg 1. 12. 1910 bis 26. 4. 1911 — vom jJanuar bis Ostern 1911 erteilte er einen Teil der kath. Religionsstunden an der Augustinerschule— Kastel 1911, Klein- Krotzenburg 1911, Liebfrauen zu Worms 1912. 173. Koch, Wilhelm 1911. 174. Gedult von Jungenfeld, Edmund Freiherr von 1911. 175. Stein, Wilhelm 1911.
176. Koch, Heinrich 1911—- 1912. geboren 14. 4. 1885 zu Villingen, besuchte 4 Jahre daselbst die Volksschule, dann die H. B. zu Hungen und von Ostern 1899 bis zur Reifeprüfung Ostern 1904 das G. zu Giessen. Er studierte in München, Berlin und Giessen und bestand an der Landesuniversität im Februar 1909 die Prüfung für das höhere Lehramt(Griech., Lat., Deutsch). Im Sommer 1909 und im Winter 1910/11 war er Mitglied des pädag. Seminars am N. G. zu Darmstadt, dazwischen diente er vom 1. 10. 1909— 1910 als Einjähriger im 5. Bayr. Feldartillerie-Regiment zu Landau. Im Schuljahre 1911/12 war er im zweiten Vorbereitungsjahre an der Augustinerschule zu Friedberg tätig, vertrat in dieser Zeit vom 20. 11. 1911 bis 30. 3. 1912 den Professor Reitz in einem Teile seiner Stunden. Am 1. 4. 1912 wurde er zum Assessor ernannt. Nach kurzer Beurlaubung war er v. 3. bis 12. 6. 1912 Volontär an derselben Anstalt, seitdem ist er an der H. B. zu Nidda tätig. Nach Einreichung der Dissertation»Quomodo Isocrates saeculi quinti res narraverit» bestand er am 27. 7. 1912 die Doktorprüfung.
177. Chambré, Albert 1911— 1912.
178. Schuster, Heinrich 1911.
geboren 22. 10. 1883 zu Bensheim, besuchte 4 Jahre die Volks- schule, dann bis zur Reifeprüfung im Frühjahr 1903 das G. seiner Vaterstadt, studierte in Heidelberg und Giessen, bestand die Prüfung für das höhere Lehramt Frühjahr 1908(Lat., Griech., Deutsch), war dann 1 Jahr bis 1909 Mitglied des pädagogischen Seminars am N. G. zu Darmstadt, verbrachte das zweite Vor-— bereitungsjahr am G. zu Offenbach bis 1910, wo er gleichzeitig an der Goetheschule tätig war, hier blieb er bis Herbst 1911. Am 1. 4. 1910 wurde er zum Lehramtsassessor ernannt. Vom 7.— 12. 10. 1911 war er Volontär an der Augustinerschule zu Friedberg, vertrat dann bis Frühjahr 1912 einen Oberlehrer am G. zu Bensheim. Seitdem ist Sch. beurlaubt und an der Privat- schule zu Seeheim tätig.


