Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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mit der Abhandlung:»Quaestiones de perfecti Homerici forma et usu«. Darauf blieb er 2 ½ Jahre bei seinem vereinsamten und kranken Vater in Schirwindt und trat am 7. 12. 1878 auf den Rat seines Lehrers G. Curtius in den hessischen Staatsdienst. Er war zuerst provisorischer Lehrer an der Realschule zu Gross- Umstadt, seit Herbst 1880 in Oppenheim, hier wurde er am 18. 1. 1881 definitiv angestellt. Am 9. 6. 1885 erfolgte seine Versetzung an das Rg. und die R. zu Offenbach, m. W. v. 1. 5. 1889 die an das L. G. G. zu Darmstadt, am 27. 6. 1896 erhielt er den Charakter als Professor. Zu Ostern 1896 habilitierte er sich an der Technischen Hochschule zu Darmstadt mit der Schrift:»Der Anti-Necker J. H. Mercks und der Minister Fr. K. v. Moser. Ein Beitrag zur Beurteilung J. H. Mercks. Am 6. 8. 1899 wurde Löbell als Nachfolger Goldmanns zum Direktor der Augustinerschule in Friedberg ernannt. Hier nötigte ihn die vermehrte amtliche Arbeit, 1903 aus dem Ver- band der Technischen Hochschule auszutreten, wie er auch den Vorsitz im Geschichtsverein nur von 1899 1905 führen konnte. M. W. v. 16. 11. 1905 wurde er in gleicher Eigenschaft an das G. zu Worms versetzt, erhielt im selben Jahre am 25. 11. den Philippsorden und am 25. 11. 1911 den Charakter als»Geheimer Schulrat». Löbell veröffentlichte in den»Quartalblättern des Historischen Vereins N. F. I. II.« literarhistorische Arbeiten über Merck; ferner»Das litauische Volkslied«(Oppenheim 1884) und»Psychologie als Unterrichtsgegenstand an höheren Lehr- anstalten(Offenbach a. M. 1888). 109. Gebhard, August 1900. 110. Hirsch, August 1900- 1901. geboren am 5. 3. 1874 zu Eich(Kr. Worms), besuchte die Volksschule, dann seit 1886 die R. zu Worms, seit 1890 das Rg. zu Darmstadt, bestand hier die Reifeprüfuug Ostern 1892, studierte in Berlin und Giessen Neue Philologie, legte F. 1896 die Fakultätsprüfung ab, war dann ein jJahr Mitglied des päd. Seminars zu Giessen, seit Ostern 1897 1900 in Nidda an der H. B. verwendet, Assessor Herbst 1898. Im Schuljahr 1900 bis 1901 verwaltete er eine neue Stelle an der Augustinerschule, war dann bis Ende August mit einem Stipendium nach Frank- reich(Grenoble und Paris) beurlaubt, im September 1901 Volontär in Worms(G. u. R.), seit 1. 10. 1901 in Oppenheim verwendet, m. W. v. 1. 4. 1902 daselbst zum Oberlehrer ernannt, m. W. v. 1. 4. 1910 an die O.-R. zu Worms versetzt, am 1. 4. 1911 Professor. 111. Klein, Albert 1900.

geboren am 27. 11. 1877 in Alsfeld, besuchte die R. daselbst, dann das G. zu Giessen v. 1891 bis zur Reifeprüfung Ostern 1895,