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M. W. v. 1. 7. 1902 an die H. M. zu Mainz versetzt, erhielt er zum 1. 4. 1911 den Charakter als Professor. 97. Curschmann, Jakob 1898. geboren am 13. 4. 1874 zu Dautenheim, bestand Ostern 1892 die Reifeprüfung auf dem G. zu Worms, im Sommer 1896 die Staatsprüfung(Lat., Griech., Gesch., Deutsch) in Giessen, dann im pädag. Seminar am N. G. zu Darmstadt, war schon in dieser Zeit verwendet(8. 5. bis 5. 6. 1897 in Butzbach, 3. 7. bis 14. 8. 1897 in Büdingen). Vom 1. 6. bis 11. 9. 1898 verwaltete er eine neue Lehrstelle am G. u. d. R. zu Friedberg, wurde dann verwendet am G. zu Mainz(am 1. 10. 1898 Assessor) und in Büdingen, hier am 17. 4. 1902 definitiv angestellt. Er promo- vierte am 20. 6. 1900 in Giessen mit der Dissertation»-Zur Inversion der römischen Eigennamen. I. Cicero bis Livius,- (= Büdinger Programm 1900). M. W. v. 15. 9. 1902 wurde er nach Mainz an das Herbst-G., am 17. 4. 1909 an das Oster-G. daselbst versetzt, erhielt zum 1. 4. 1911 den Charakter als Professor und ging m. W. v. 16. 4. 1912 an die O.-R. zu Mainz über. 98. Nehmeyer, Wilhelm 1898.—1904. geboren am 17. 5. 1851 zu Giessen, besuchte in seiner Vater-— stadt zuerst Privatschulen, dann das Gymnasium bis zur Reife— prüfung Ostern 1868. Er studierte an der Landesuniversität Klassische Philologie, bestand im Dezember 1872 die Prüfung für das Höhere Lehramt und erwarb sich den Titel eines Dr. phil. Vom 1. 4. 1873— 1874 diente er beim Inf.-Regt. 116 in Giessen, bis Ostern 1875 war er dann Hauslehrer in Amsterdam, trat zur Ableistung seines Akzesses im Herbst 1875 an der R. zu Offenbach ein; an dieser Anstalt wurde er am 13. 10. 1876 definitiv(auf die Präsentation des Fürsten zu Isenburg- Birstein). M. W. v. 21. 4. 1878 an das L. G. G. zu Darmstadt versetzt, ging er am 1. 10. 1890 an das neugegründete Neue Gymnasium daselbst über, erhielt 25. 11. 1893 den Charakter als Professor, wurde am 13. 8. 1898 an die Augustinerschule zu Friedberg versetzt, erhielt den Philippsorden am 25. 11. 1904 und trat unter Verleihung der Krone zum Ritterkreuz I. Kl. des Philippsordens m. W. v. 1. 4. 1909 auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen Dienste in den Ruhe- stand. Er lebt seitdem in Darmstadt. N. veröffentlichte: Syntaktische Studien zu Herodot(Beilage zum Jahresbericht des N. G. Darmstadt 1895). 99. Geist, Hermann 1898—1909.
geboren am 3. 2. 1854 zu Giessen, besuchte das G. zu Giessen von 1863 bis zur Reifeprüfung Ostern 1871, studierte auf der Landesuniversität, bestand die Prüfung für das Höhere Lehramt vom Standpunkt der klassischen Sprachen im Sommer 1875


