Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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als Professor, wurde am 23. 3. 1904 an die O.-R. zu Darmstadt versetzt, m. W. v. 1. 5. 1905 an das Rg. daselbst, erhielt den Philippsorden am 25. 11. 1910. 94. Walz, Reinhard 1895. 95. Schoel, Albert 1898 1899. wurde geboren am 27. 12. 1853 in Gruiten(Rheinprov.), be- suchte die dortige Volksschule, dann die H. B. zu Mettmann und bis zum Herbst 1873 das Gym. zu Elberfeld. Er studierte Theologie und Philosophie(neben Geschichte und National- ökonomie) in Leipzig, Tübingen, Bonn und Berlin, diente in Berlin beim 2. Garde-Regiment, war von 1878 1880 Erzieher in 2 adeligen Familien, die beiden theol. Prüfungen legte er in Coblenz ab. Vom 1. 1. 1881 bis Herbst 1883 war er reform. Hilfsprediger in Bremen, im Sommer 1883 promovierte er in Wien zum Dr. philos., im Herbst dieses Jahres wurde er Pro- fessor der Philosophie und Pädagogik an der Kantonsschule in St. Gallen, gleichzeitig wurde er zum Seminarlehrer in Rorschach ernannt. Am 8. 8. 1890 trat er als Trümperts Nachfolger in das Kollegium des Ludwig-Georgs-Gymnasiums ein, wurde am 3. 12. 1890 definitiv angestellt, im April 1898 nach Friedberg versetzt, wo er bis Ostern 1899 an der R. tätig war, gleichzeitig auch das Predigerseminar besuchte. Auf sein Nachsuchen wurde er m. W. v. 1. 4. 1899 in den Ruhestand versetzat. Am 15. 5. 1899 wurde er in Giessen zum Lizentiaten der Theologie promoviert. Er lebt als Privatgelehrter in Berlin. Er veröffentlichte: Zur Kritik der Herbartschen Religionsphilosophie 1883; Herbarts philos. Lehre von der Religion 1884; Ueber das Verhältnis von Religion und Sittlichkeit; Ueber den wissenschaftl. Wert der Lehre von dem Seelenvermögen. 96. Waas, Christian 18981899.

geboren am 1. 2. 1874 zu Friedberg, besuchte die Musterschule und die R. daselbst, dann seit Ostern 1890 das L. G. G. zu Darmstadt, ging im Herbst dieses Jahres auf das neugegründete Neue G. über und bestand hier Ostern 1892 die Reifeprüfung. Er studierte in Heidelberg, Berlin und Giessen, legte hier im März 1896 die Prüfung für das höhere Lehramt ab(Deutsch, Geschichte, Französisch, Latein), dann war er bis 1897 Mitglied des pädag. Seminars am Neuen G. zu Darmstadt; während dieses Jahres promovierte er in Giessen mit der Dissertation: »Die Quellen der Beispiele(Fabeln und Novellen) Ulrich Boners. Vom 1. 4. 1897 diente er in Heidelberg, vom 16. 4. 1898 an war er ein Jahr lang an der Augustinerschule zu Friedberg als Vertreter Altendorfs verwendet, wurde Assessor am 22. 4. 1899, Dirigent der H. B. zu Nidda v. 1. 6. 1899 bis 1. 11. 1901, dann verwendet in Alsfeld, m. W. v. 1. 4. 1902 Oberlehrer daselbst.