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zu Mainz, Lehramtsassessor 1893, von Ostern 1894 bis 16. 9. 1895 in Friedberg, promovierte am 6. 4. 1895 in Giessen mit der Dissertation»Darstellung und Kritik der aesthetischen Grund- anschauungen Schopenhauers«, kam dann an die H. M. zu Giessen, definitiv hier am 8. 4. 1896, zum 1. 4. 1905 Professor, am 4. 9. 1907 an das Rg. und die O.-R. zu Giessen versetzt, wurde auf sein Nachsuchen m. W. v. 1. 4. 1911 ab aus dem Staatsdienste entlassen. Er übernahm eine Oberlehrerstelle an dem städtischen Lyzeum und der Studienanstalt(Luisenschule) zu Magdeburg.
88. Schüler, Otto 1894- 1895.
erteilte als Seminarlehrer zu Friedberg in den oberen Klassen der Realschule den evang. Religionsunterricht von Ostern 1894 bis 1895.— Sch. geboren zu Götzenhain am 25. 12. 1859, besuchte die Volksschule daselbst, dann, von seinem Vater vor-— bereitet, seit 1873 das G. zu Büdingen, bestand da Ostern 1878 die Reifeprüfung, studierte in Giessen Theologie, Einjähriger 1. 4. 1879 bis 1880 daselbst, legte im Herbst 1881 die Fakultätsprüfung und nach einjährigem Besuch des Predigerseminars zu F. Anfang 1883 die Definitorialprüfung ab, seit 1. 4. 1883 Pfarrvikar, dann Pfarrverwalter in Griesheim, seit Herbst 1884 mit der Ver- waltung einer Lehrerstelle an dem Schullehrerseminar zu Fried- berg beauftragt, hier am 11. 10. 1885 definitiv angestellt, m. W. v. 16. 7. 1895 an die R., spätere O.-R., zu Darmstadt versetat, 9. 5. 1900 Professor, erhielt 25. 11. 1907 den Philippsorden, blieb bei der Teilung der Anstalt im Oktober 1911 bei der Ludwigs- Oberrealschule.
89. Krauss, Karl 1895.
geboren zu Laubach 20. 5. 1871, besuchte seit 1880 das G Fridericianum seiner Naterstadt, bestand daselbst die Reife- prüfung Ostern 1889, studierte in Giessen, Fakultätsprüfung Frühjahr 1893(Lat., Griech., Deutsch, Gesch., Geogr.), päda- gogisches Seminar am G. zu Giessen 1893—94, Einjähriger im Inf.-Regt. Nr. 115 in Darmstadt 1. 4. 1894— 95, dann 2 Wochen Volontär am G. Laubach. K. verwaltete nach einer Verfügung v. 27. 4. 1895 eine Lehrerstelle an der R. zu Friedberg vom 1.— 27. 5. 1895, vertrat dann bis Anfang August Prof. Dr. Schall am G. zu Mainz; an der gleichen Anstalt war er tätig als Lehrer der Vorschule(16. 9.— 28. 10.), Volontär(bis 25. 1. 1896), Ver- treter eines erkrankten Lehrers(bis Ostern). Seit 30. 5. 1896 an der H. B. zu Dieburg verwendet, 14. 8. 1896 Lehramts- assessor, 20. 4. 1900 Oberlehrer; m. W. v. 1. 11. 1901 am G. u. d. R. Worms, blieb bei der Trennung der Anstalt am 16. 11. 1905 beim G., erhielt zum 1. 4. 1909 den Charakter als Professor.


