Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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des Paulusmuseums verdient. In Darmstadt schrieb er Ostern 1890 die Beilage zum Jahresbericht:»Zum Geschichtsunterricht des Gymnasiums., Von Friedberg aus unternahm er vom 2. 10. bis 7. 11. 1895 eine Studienreise nach ltalien, die für ihn den Höhepunkt seines Lebens bildete. Friedbergs Ver- gangenheit regte ihn lebhaft an: über den Mithrastempel, der unter seiner Leitung aufgedeckt war, veröffentlichte er mehrere gediegene Abhandlungen, 1896 gelang es ihm den»Geschichts- und Altertumsverein⸗ ins Leben zu rufen, dessen Vorsitzender er wurde; er legte auch den Grund zum jetzigen Museum und regte die Anlage des Urkundenbuches der Stadt Friedberg an. Die Umgestaltung der Anstalt zu einem Vollgymnasium und der Neubau der Schule sind sein Verdienst. Der damalige Land- tagsabgeordnete Friedbergs, Geh. Justizrat Joeckel, unterstützte ihn lebhaft hierbei. Von 1890 1894 war G. Vorsitzender des Hessischen Oberlehrervereins; als er nach den Satzungen infolge seiner Ernennung zum Direktor sein Amt niederlegen musste, wurde er das erste Ehrenmitglied des Vereins. 86. Keller, Adam 18941895. geboren am 31. 8. 1864 zu Rimhorn, besuchte die Realschule zu Michelstadt und das Rg. zu Giessen, studierte nach der 1883 abgelegten Reifeprüfung Mathematik und Naturwissenschaften auf der Technischen Hochschule zu Darmstadt, den Universitäten Berlin und Giessen, promovierte hier im juli 1888 mit einer Dissertation»Ueber gewisse Vierecke, die von Viereckspaaren abhängen» und bestand am 28. 1. 1889 die Staatsprüfung in Mathematik, Physik, Chemie. Im Februar 1889 zum Akzess am G. und R. zu Worms zugelassen, war er bis Ostern 1890 Mit- glied des dortigen päd. Seminars, wurde nach einjähriger Ver wendung an der H. B. zu Langen Ostern 1891 prov. Reallehrer an der R. zu Alsfeld. Lehramtsassessor seit 1893. Ostern 1894 wurde ihm eine Lehrerstelle an der Realschule zu Friedberg übertragen. Am 16. 6. 1895 erfolgte die Versetzung an das G. Fridericianum in Laubach, hier wurde er am 14. 11. 1896 definitiv, Professor am 1. 11. 1905. M. W. v. 1. 4. 1912 wurde er an die O-R. am Friedrichsplatz in Offenbach versetzt. 87. Sommerlad, Fritz 1894- 1895.

geboren am 16. 2. 1866 zu Offenbach a. M, besuchte das Rg. daselbst, dann das städt. G. zu Frankfurt a. M., das er Ostern 1886 mit dem Zeugnis der Reife verliess, studierte in Leipzig, Tübingen und Giessen, wo er Mär⸗ 1891 die Prüfung für Klassische Philologie, Deutsch und Geschichte bestand. Ostern 1891 1892 Mitglied des pädag. Seminars am N. G. zu Darmstadt, von Ostern 1892 bis Herbst 1893 am G. u. d. R. zu Offenbach erst Volontär, dann verwendet, seit 14. 10. 1893 an der H. M.