Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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schule(H. B.) zu Ober-Ingelheim übertragen, er wurde hier 1893 Lehramtsassessor und am 30. 10. 1895 definitiv angestellt(Dienst- zeit v. 1. 3. 1895). M. W. v. 11. 9. 1898 an das Gymnasium Fridericianum in Laubach versetzt, erhielt er den Charakter als Proſessor am 1. 3. 1904. 76. Stahl, Julius 1889- 1890. geboren zu Giessen am 13. 2. 1855, trat, durch Privatlehrer vor- gebildet, Ostern 1864 in das Gymnasium seiner Vaterstadt ein, das er Ostern 1872 mit dem Reifezeugnis verliess, studierte in Giessen, Leipzig und Halle und bestand zu Giessen im Herbst 1877 die Fakultätsprüfung für Chemie, Physik und beschr. Natur- wissenschaften und erwarb auf Grund dieser Prüfung den Doktor- grad. Er setzte dann seine Studien zu Giessen und Strassburg tort und legte im Frühjahr 1883 noch eine Nachprüfung in Mathematik ab, machte dann bis Ostern 1884 den Akzess am Rg. seiner Vaterstadt und blieb hier bis Ostern 1885 als Volontär. Bis Ostern 1886 vertrat er einen Lehrer am Rg. zu Witten (Westtalen) und war dann bis Ostern 1888 als prov. Lehrer am G. zu Minden beschäftigt. In den hess. Schuldienst zurück- getreten, wurde er nach halbjährigem Urlaub wieder Volontär am Rg. zu Giessen; Ostern 1889 kam er als Vertreter an die R. zu Alsfeld, war von Herbst 1889 bis Ostern 1890 zur Ver- tretung Nagels an der R. zu Friedberg tätig, wurde dann prov. verwendet an der R. zu Darmstadt und hier definitiv am 3. 12. 1890 angestellt. Am 8. 8. 1894 wurde er an das Rg. und die R. zu Giessen versetzt, wurde Professor am 23. 3. 1901 und trat am 1. 4. 1904 in den Ruhestand. 77. Roth, Ludwig 1890. 78. Dieckmann, August 1891Zß1894.

wurde geboren am 7. 11. 1851 in Bechtheim(Reg.-Bez. Wies- baden), von seinem Vater vorgebildet, kam er Herbst 1863 auf das G. zu Hadamar und 1867 auf das G. zu Wetzlar, wo er Ostern 1869 die Reifeprüfung bestand, studierte dann in Mar- burg und Giessen, wo er im März 1872 die theologische Fakultäts- prüfung ablegte. Dann war er 1 ½ Jahre Hauslehrer in Schwerin. Von Herbst 1873 bis Frühjahr 1878 studierte er in Giessen Klassische Philologie und leitete gleichzeitig eine Knabenlehr- anstalt. Am 8. 5. 1875 bestand er das philosophische Doktor- examen und diente vom 1. 4. 1876 1877 beim Inf.-Regiment Nr. 116. Am 8. 3. 1878 legte er die Prüfung für Deutsch, Geschichte, Lateinisch und Griechisch ab, war dann von Mai 1878 bis 1. 11. 1879 provisorisch und von da an bis Herbst 1880 definitiv an der Realschule in Offenbach angestellt. Am 27. 8. 1880 wurde er zum Lehrer am G. u. d. R. zu Worms er- nannt, wo er bis Ostern 1891 blieb. Am 3. 4. 1891 wurde er