Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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1894. Er trat mit W. v. 1. 4. 1894 in den Ruhestand und starb am 13. 8. des gleichen Jahres.

71. Willenbücher, Hugo 1888Zß1893. geboren am 2. 12. 1859 zu Nieder-Olm, besuchte die dortige Schule, dann von Januar 1872 bis August 1878 das Gymnasium zu Mainz, studierte in Giessen und bestand die Prüfung(Klass. Philologie, Geschichte und Französisch) am 23. 2. 1883, machte dann seinen Akzess am G. zu Giessen und war zugleich ordent- liches Mitglied des pädagog. Seminars, promovierte auch am 3. 10. 1883 zum Dr. phil., genügte vom 1. 4. 1884 85 seiner Militärpflicht in Mainz und fand dann am dortigen Gymnasium als prov. Lehrer Verwendung. M. W. v. 1. 10. 1888 warde er definitiv an der R. u. d. Pg. zu Friedberg angestellt und am 20. 10. 1893 an das G. zu Mainz versetzt und gehörte dann dem Ostergymnasium an, das seit Ostern 1912 Neues Gymnasium heisst. Er wurde Professor am 15. 11. 1899 und erhielt den Philipps- orden am 25. 11. 1908.

72. Velte, Konrad 1888- 1891. evangelischer Stadtpfarrer zu Friedberg, erteilte als ausserordent- licher Lehrer als Nachtolger Meyers vom Sommer 1888 bis zum Schlusse des Sommerhalbjahres 1891 4 Religionsstunden an der Realschule; er musste seine Stelle infolge von Ueberbürdung mit anderen Dienstgeschäften niederlegen. V., geboren Lang- Göns 13. 9. 1856, verwendet in Büdingen und Butzbach, Pfarrer seit 1883 in Melbach, 26. 8. 1888 in Friedberg, 1897 in Worms, 1901 in Darmstadt, hier seit 20. 6. 1902 erster Stadtpfarrer. 73. Schaumann, Theodor 1889.

geboren am 4. 5. 1862 zu Lauterbach, besuchte die Volksschule und das Privatinstitut des Pfarrers Römer zu Schotten, dann die Gymnasien zu Frankfurt und Giessen hier bestand er die Reifeprüfung Ostern 1881 studierte in Marburg und Giessen und legte die Staatsprüfung für Klassische Philologie, Französisch nnd Deutsch im juli 1886 ab, genügte vom 1. 10. 188687 seiner Militärpflicht in Würzburg, machte dann bis Herbst 1888 seinen Akzess am Gymnasium zu Darmstadt und blieb dort bis 2. 2. 1889. Durch Verfügung v. 30. 1. 1889 übernahm er die Lehrstunden des Direktors Curschmann bis l. 5. 1889. Von da an war er provisorisch am G. zu Mainz bis Ostern 1890, bis Herbst 1891 am Rg. Mainz, dann am Rg. Giessen, hier wurde er am 22. 7. 1893 definitiv angestellt. Er ist Professor seit 1. 7. 1902 und besitzt den Philippsorden seit 25. 11. 1911.

74. Windhaus, Georg 1889 1894. wurde am 26. 1. 1847 zu Darmstadt geboren, vorgebildet in dem Privatinstitut von Schwalbach, besuchte er von Herbst 1858 bis 1864 das Gymnasium seiner Vaterstadt, studierte dann in Giessen