Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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Herbst 1885 ab am G. zu Mainz, in dieser Stadt diente er auch als Einjähriger beim Infanterie-Regiment Nr. 117 vom 1. 10. 1886 an. Im Herbst 1887 war A. kurze Zeit wieder am G. zu Mainz, m. W. v. 1. 11. 1887 wurde er mit der prov. Verwaltung einer Lehrerstelle an der R. zu Friedberg beauftragt; im Winter 1888/89 war er am Rg. u. d. R. zu Darmstadt, von Ostern 1889 zunächst provisorisch, vom 9. 6. 1891 definitiv am G. zu Laubach. Am 20. 10. 1893 wurde er wieder nach Friedberg versetzt; von Ostern 1898 1899 war er beurlaubt. Am 15. 3. 1899 erfolgte seine Versetzung an das G. u. d. R. zu Offenbach, den Charakter als Professor erhielt er am 11. 9. 1901; bei der Teilung der Anstalt am 1. 4. 1903 trat er zum Gymnasium über, wurde am 7. 4. 1909 an das Rg. Mainz versetzt und erhielt den Philipps- orden am 25. 11. 1910. A. veröffentlichte: Lennig, Etwas zum Lachen(Reclam N. 3255) 1894; Aesthetischer Kom- mentar zur Odyssee(Roth) 1904; E. M. Arndt, Meine Wanderungen und Wandelungen mit Stein(Diesterweg) 1908; Faust und Luther, Ein Zwiegespräch(Offenbach); Ausser- deim Aufsätze(polit. und pädag.) in versch. Zeitschriften und Gedichte. 66. Freund, Ludwig 1887- 1888. geboren 26. 3. 1862 in Darmstadt, Reifeprütung Herbst 1880 am L.-G.-G., Fakultätsprüfung in Giessen am 5. 5. 1885(Lat., Griech., Gesch., Deutsch), Akzess am Rg Darmstadt Juni 1885 bis 1886; daran schloss sich an derselben Anstalt als erste Ver- wendung die Vertretung eines erkrankten Lehrers(uliSeptem- ber); vom 1. 10. 1886 1887 Einjähriger beim Inf-Regt. Nr. 115 in Darmstadt. Vom 1. 12. 1887 bis Ostern 1888 war F. zur Aushilfe, die infolge der Erkrankung des Direktors Möller nötig war, an der R. zu Friedberg tätig. Er erhielt dann die prov. Verwaltung einer Lehrerstelle am G. Laubach(16. 4. 1888 bis Sommer 1889), am Rg. Giessen und der R. Alzey(bis 1891); er kam dann als prov. Lehrer an das G. zu Mainz, wurde hier am 10. 12. 1892 definitiv; m. W. v. 1. 10. 1899 an die R. Als- feld versetzt, erhielt er am 26. 10. 1904 den Charakter als Professor; nachdem er m. W. v. 1. 5. 1905 an die R. Gerns- heim versetzt worden war, wurde ihm am 25. 11. 1911 der Philippsorden verliehen. 67. Curschmann, Friedrich 1888- 1889.

geboren zu Giessen am 24. 5. 1848, besuchte in seiner Vater- stadt auch das Gymnasium und studierte von 1865 an auf der Landesuniversität Klassische Philologie. Als ordentliches Mitglied des philologischen Seminars erhielt er für seine Leistungen in dem Winterhalbjahr 1867/68 und im Sommerhalbjahr 1868 neben Windhaus einen Preis und bestand im März 1869