Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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Berufe, bestand aber am 8. 4. 1878 als Externer an der gleichen Anstalt die Reifeprüfung und studierte vom 4. 5. 1878 bis Herbst 1881 in Strassburg, wo er am 18. 2. 1882 die Prüfung für Englisch, Französisch, Geschichte und Geographie bestand; er machte seinen Akzess an der R. zu Offenbach von Ostern 1882 bis Ostern 1883, übernahm vom 10. 7. 1883 bis 30. 4. 1884 eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biblis; vom 7. 5. 1884 bis zum Herbst 1886 war er Erzieher in Marmaros-Sziget (Ungarn) Am 6. 10. 1886 wurde ihm die Verwaltung einer seminaristischen Lehrerstelle an der R. zu Friedberg übertragen, am 6. 7. 1888 wurde er definitiv in der Kategorie der Volks- schullehrer, am 3. 12. 1890 als ak. geb. Lehrer definitiv am Gymnasium und der Realschule zu Worms. Er blieb aber durch eine Verfügung vom folgenden Tage in seiner seitherigen Stellung. Das Dienstalter wurde später vom 1. 5. 1890 an ge- rechnet. Unter Wahrung seiner Rechte als definitiv angestellter Lehrer an der Augustinerschule zu F. wurde ihm am 14. 4. 1900 die provisorische Verwaltung einer Lehrerstelle am G. u. d. R. zu Offenbach übertragen, wo er am 19. 5. 1900 auf die Präsen- tation des Fürsten zu Vsenburg und Büdingen in Birstein definitiv angestellt wurde; er erhielt den Charakter als Professor am 23 3. 1901, trat m. W. v. 1. 4. 1903 an die Ober-Realschule über und gehört nach der Teilung dieser Anstalt, seit Ostern 1911, der Ober-Realschule am Friedrichsplatz an. Den Philipps- orden erhielt er am 25. 11. 1908. K ist Verfasser eines Festspiels zur 350jährigen jJubiläumsfeier der Augustinerschule zu Friedberg. 64. Fäth, Johannes 1887.

geboren am 8. 5. 1857 zu Dieburg, Reifeprüfung Herbst 1877, Einjähriger 1. 10 1877 1878, Fakultätsexamen 25. 7. 1883 (Klass. Phil, Geschichte) seit 4. 10. 1883 Akzess am G. Mainz, von Ostern 1884 an dieser Anstalt provisorisch. F. hatte seit 19. 9. 1887 die provisorische Verwaltung einer Lehrerstelle an der R. und dem Pg. zu Friedberg als Nachfolger K. Kargs bis zum 15. 10. 1887. Er war an G. u. R. zu Offenbach zuerst Volontär, wurde am 23. 1. 1889 provisorisch verwendet und am 3. 12. 1890 definitiv angestellt. Er starb daselbst am 28. 1. 1901.

65. Altendorf, Karl 1887 1888, 1893 1899. geboren am 2. 4 1862 in Bubenheim(Rheinhessen), vorgebildet in der Volksschule seiner Heimat, durch Privatunterricht und in dem Institut des Dr. Krumm in Gross-Winternheim, besuchte die G. zu Worms und Mainz und bestand die Reifeprüfung Herbst 1880. Er studierte in Giessen und Berlin und legte an der Landesuniversität am 30. 7. 1885 die Prüfung für Klass. Philologie, Deutsch und Geschichte ab. Seinen Akzess machte er von