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nach der Reifeprüfung Herbst 1873 die Universität Marburg, bestand die Staatsprüfung November 1877 für die Fächer Mathe- matik, Physik und Naturwissenschaften. Er unterrichtete seit 1. 3. 1878 an der Realschule zu Bockenheim, von Ostern 1878 bis 1879 an der Höheren Schule zu Neunkirchen(Reg.-Bezirk Trier), am 23. 4. 1879 wurde er zum provisorischen Lehrer an der Realschule zu Friedberg ernannt, wo er bis zum Herbst unterrichtete; dann genügte er seiner Militärpflicht bis 1880, wurde am Gymnasium zu Bensheim provisorischer Lehrer und am 12. 12. 1881 dort definitiv angestellt 1886 promovierte er in Marburg mit der Arbeit:»Ueber Rollkurven, bei denen der er- zeugende Punkt noch einer bestimmten Eigenbewegung unter- liegt». Ein weiteres Kapitel dieses Themas wurde in einer Jahresbericht-Beilage veröffentlicht, in einer anderen eine Arbeit »Ueber den mathematischen Unterricht in seiner Beziehung zu anderen Unterrichtsgebieten». Sodann hat Biel eine mathe- matische Aufgabensammlung, herausgegeben(Freytag-Leipzig, Ausgaben für G. u. R je 2 Stufen). Den Charakter als Professor erhielt er am 2. 11. 1895, den Philippsorden am 25. 11. 1906. 52. Horix, Christian Wilhelm 1879-1880. geboren am 2. 12. 1853 zu Hof Gehspitz(Kr. Offenbach), be- suchte die Volksschulen zu Lautern und Bensheim, dann das dortige Gymnasium von Herbst 1865— 1873 bis zur Reifeprüfung, studierte in Giessen, bestand am 15. 3. 1877 die Staatsprüfung für das höhere Lehramt und erhielt die Lehrfähigkeit in Mathe- matik, Physik und Chemie, am 21. 3. erwarb er die philo- sophische Doktorwürde. Er verwaltete dann ein Jahr eine Lehrerstelle an der Realschule zu Mainz und im Sommerhalbjahr 1878 eine Stelle am Gymnasium zu Mühlhausen(Elsass), Ende Nov. 1878 kam er zur Vertr. an das Gymnasium und die Real- schule zu Worms, bis er am 26. 9. 1879 an die hiesige Real- schule versetzt wurde. Ostern 1880 ging er nach Amerika, wo er nach dem Wochenblatt der New-Vorker Staatszeitung(Nr. 19 v. 3. 5. 1886) am 3. 5. 1886 als Redakteur der Zeitung»Wächter am Erie“ an Bauchfellentzündung gestorben ist. 53. Karg, Gustav 1880— 1903.
geboren am 16. 7. 1856 zu Gross-Hausen(Kr. Bensheim); nach der Volksschule besuchte er das Gymnasium zu Bensheim von 1866 bis zur Reifeprüfung im September 1874, studierte in Giessen und bestand am 29. 7. 1878 die Prüfung in Mathematik, Physik und Naturwissenschaften, diente vom 1. 10. ab sodann als Einjähriger beim Infanterie-Leibgarde-Regiment Nr. 115 zu Darmstadt. Am 26. 9. 1879 wurde er mit der Vertretung eines erkrankten Lehrers an der Realschule in Alzey beauftragt, wo auch im Dezember seine weitere Aushilfe nötig war, so dass


